![]() |
United States of America - Druckversion +- Forum-Sicherheitspolitik (https://www.forum-sicherheitspolitik.org) +-- Forum: Blickpunkt Europa und der Westen (https://www.forum-sicherheitspolitik.org/forumdisplay.php?fid=89) +--- Forum: Sicherheitspolitik und Wirtschaft (https://www.forum-sicherheitspolitik.org/forumdisplay.php?fid=93) +--- Thema: United States of America (/showthread.php?tid=1897) Seiten:
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
33
34
35
36
37
38
39
40
41
42
43
44
45
46
47
48
49
50
51
52
53
54
55
56
57
58
59
60
61
62
63
64
65
66
67
68
69
70
71
72
73
74
75
76
77
78
79
80
81
82
83
84
85
86
87
88
89
90
91
92
93
94
95
96
97
98
99
100
101
102
103
104
105
106
107
108
109
110
111
112
113
114
115
116
117
118
119
120
121
122
123
124
125
126
127
128
129
130
131
132
133
134
135
136
137
138
139
140
141
142
143
144
145
146
147
148
149
150
151
152
153
154
155
156
157
158
159
160
161
162
163
164
165
166
167
168
169
170
171
172
173
174
175
176
177
178
179
180
181
182
183
184
185
186
187
188
189
190
191
192
193
194
195
196
197
198
199
200
201
202
203
204
205
206
207
208
209
210
211
212
213
214
215
216
217
218
219
220
221
222
223
224
225
226
227
228
229
230
231
|
RE: United States of America - Quintus Fabius - 01.02.2022 Ja stimmt, da habt ihr recht. Hab mich gerade ein wenig dazu belesen und allen Ernstes geht es jetzt auch schon los, dass die Schwarzen die Latinos halt auch einfach als Weiße deklarieren. Beide Gruppen stehen also in naher Zukunft ebenfalls gegeneinander. Was zu der interessanten Frage führt, ob die Latinos selbst sich nicht eher den "Weißen" zugehörig fühlen werden, wenn die Lage aufgrund von Abwärtsspiralen eskalieren sollte. RE: United States of America - lime - 01.02.2022 (01.02.2022, 14:08)Quintus Fabius schrieb: Ja stimmt, da habt ihr recht. Hab mich gerade ein wenig dazu belesen und allen Ernstes geht es jetzt auch schon los, dass die Schwarzen die Latinos halt auch einfach als Weiße deklarieren. Beide Gruppen stehen also in naher Zukunft ebenfalls gegeneinander. Was zu der interessanten Frage führt, ob die Latinos selbst sich nicht eher den "Weißen" zugehörig fühlen werden, wenn die Lage aufgrund von Abwärtsspiralen eskalieren sollte. Die Einordnung von Latinos und Hispanics hat nicht nur etwas mit der Hautfarbe zu tun, sondern auch mit der Herkunft. Durchschnittweiße die zum Beispiel aus Brasilien in die USA einwandern würden trotzdem als Latinos bezeichnet und gehen auch so in die Statistik ein. RE: United States of America - Quintus Fabius - 01.02.2022 Die werden zwar statistisch als Latinos eingestuft, nicht aber in der Frage der öffentlichen Wahrnehmung. Die werden weil sie optisch nicht so auffallen entsprechend auch im Alltag nicht als Latinos angesehen, wobei es da natürlich fließende Grenzen gibt. Mit dem Begriff meine ich daher schon das stereotype Bild das er hervor ruft und nicht seine Sonderfälle. Allgemein: Endlich mal ein Buch eines schwarzen Autors über die Woke Sekte und ihr verderbliches Treiben: https://www.amazon.de/Woke-Racism-Religion-Betrayed-America/dp/0593423062/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&crid=14KGWYCGL0EFB&keywords=Woke+Racism%3A+How+a+New+Religion+Has+Betrayed+Black+America&qid=1643749226&sprefix=woke+racism+how+a+new+religion+has+betrayed+black+america+%2Caps%2C152&sr=8-1 https://www.youtube.com/watch?v=w1CS73BnjT0 RE: United States of America - Schneemann - 23.02.2022 Dies könnte Trump tatsächlich wirklich gefährlich werden hinsichtlich seiner Anhängerschaft und seinem (noch) bestehenden Support in der Grand Old Party: Möglicherweise, so wie jeder Narzisst, ist er, ohne es zu bemerken, über das Ziel hinausgeschossen in der Annahme, wieder den "glorreichen" Kern einer "Sache" zu treffen. Aber ich habe den Verdacht, dass er dieses Mal sich verkalkuliert... Zitat:Trump sides with Putin as Biden tries to stop a warhttps://edition.cnn.com/2022/02/23/politics/donald-trump-vladimir-putin-joe-biden/index.html Schneemann RE: United States of America - hunter1 - 24.02.2022 @Schneemann Da bin ich anderer Meinung. Trump hat während seinem Wahlkampf 2016 etliche Dinge gesagt, die absolut unfassbar waren, bzw. absolute Schwächen offenbart, die von seinen Gegnern natürlich bis ins Detail ausgeschlachtet wurden. Es hat ihm aber überhaupt nicht geschadet. Selbst nach 4 Jahren katastrophaler Präsidentschaft gab es noch unglaublich viele Amerikaner, die ihn unterstützten. Sei es aus Überzeugung oder aus Kalkül (weil man keinen Demokraten im Weissen Haus wollte). Dieses Interview wird ihm auch nicht schaden, nicht im Geringsten. Vor allem, da das spätestens in einer Woche vergessen ist. Das Einzige, das die Republikaner machen können, ist einen "Gegen-Trump" aufzubauen, der Vernunft und Populismus vereint. Nur so werden sie ihn los. RE: United States of America - Schneemann - 27.02.2022 Also wenn man sich aktuelle News anschaut, auch Twitter, so rudert Trump mittlerweile zurück. Er greift zwar Putin noch nicht direkt an, aber er bezieht nun Position eher für die Ukraine bzw. warnt vor weiteren Folgen. Das hat auch damit zu tun, dass seine Putin-Lobhudeleien bei seinem Wahlvolk nicht so gut ankamen, was er wohl selbst bemerkt hat. Insofern: Es hat bzw. hätte ihm durchaus zum Nachteil gereicht, wenn er weiter auf seiner Pro-Putin-Schiene geblieben wäre, aber da er ein doch knallharter und durchtriebener Opportunist sein kann, der durchaus ein populistisches Gespür für seine Anhängerschaft hat, hat er kurzerhand wieder eine "kleine" Kehrtwende vollzogen... Zitat:Trump warns 'world war' could be next as Russia continues invasion in Ukrainehttps://www.foxnews.com/politics/trump-world-war-russia-invasion-ukraine Schneemann RE: United States of America - Schneemann - 13.03.2022 Das war ja mal wieder ein äußerst "spannendes" Wendemanöver von Donald I. - vor 14 Tagen wollte Trump noch mit Putin eher herumkumpeln, nun rät er seinem Nachfolger, er solle Russland mit Atomwaffen drohen. Ob die eh schon irritierte Anhängerschaft das noch versteht? Vermutlich haben ihm aber einige Bekannte wohl mitgeteilt, dass seine prorussischen Anmerkungen derzeit nicht mehr so gut ankommen... Zitat:Kandidatur 2024, schlimme Visionhttps://www.n-tv.de/politik/Trump-Biden-soll-Russland-mit-Nuklearschlag-drohen-article23191873.html Schneemann RE: United States of America - hunter1 - 13.03.2022 Wie ich schon weiter oben geschrieben habe, wird ihm das nicht schaden. Seine Anhänger plappern einfach nach, was er gerade von sich gibt. Die interessiert es nicht, was er gestern gesagt oder gemacht hat. Es gilt nur: Trump gut - alle anderen böse. Er könnte auch sagen, dass er all seine Anhänger aus ganzem Herzen hasst und ihnen den Tod wünscht. Sie würden es weder verstehen noch verstehen wollen. RE: United States of America - Facilier - 10.05.2022 https://twitter.com/Yascha_Mounk/status/1523990816242425858 Zitat:Sooner or later, a deeply conservative black candidate will become the Republican nominee for President, and most American journalists simply won't have the language or conceptual tools to comprehend what's happening. RE: United States of America - Schneemann - 06.06.2022 Zur Seuche der Waffengewalt in den Vereinigten Staaten: Innerhalb von 24 Stunden gab es bei drei Schießereien mindestens neun Todesopfer und knapp 40 Verletzte. Dazu kommt noch der verheerende Amoklauf von Dienstag, wo in einer Schule in Texas ein Jugendlicher 21 Menschen erschossen hatte, darunter 19 Kinder... Zitat:Tödliche Waffengewalthttps://www.sueddeutsche.de/politik/philadelphia-schuesse-1.5597859 Angesichts dieser ausufernden Gewalt könnte es sogar sein, dass es einen überparteilichen Konsens gibt, was das Waffenrecht angeht - bislang gab es gegen Veränderungen v. a. von republikanischer Seite aus Widerstände. Anbei ein CNN-Artikel von Ende Mai (also VOR den jetzigen Schießereien), wo es bereits darum ging, sog. red flag laws einzuführen oder nicht. So richtig einig geworden ist man sich immer noch nicht, aber wenigstens redet man nun direkt darüber. Und angesichts der aktuellen Entwicklungen könnte es gut sein, dass hier bald eine Veränderung eintreten wird... Zitat:The search is on for a gun bill that can actually pass the Senate [...]https://edition.cnn.com/2022/05/31/politics/senate-gun-laws-legislation-what-matters/index.html Schneemann RE: United States of America - lime - 06.06.2022 (06.06.2022, 09:29)Schneemann schrieb: Zur Seuche der Waffengewalt in den Vereinigten Staaten: Innerhalb von 24 Stunden gab es bei drei Schießereien mindestens neun Todesopfer und knapp 40 Verletzte. Dazu kommt noch der verheerende Amoklauf von Dienstag, wo in einer Schule in Texas ein Jugendlicher 21 Menschen erschossen hatte, darunter 19 Kinder... Warum sollen Leute bestraft werden die mit Waffen normal umgehen können? Nach dieser Logik könnte man auch präventiv Individualverkehr, Alkohol, Tabak, Extremsport usw. verbieten. RE: United States of America - Nightwatch - 06.06.2022 Jetzt steht ja erst mal die Supreme Court Entscheidung NYSRPA vs Bruen an. Es ist sehr gut möglich, dass die konservative Mehrheit DC vs Heller ausbaut und bundesweit das verdeckte Tragen von Waffen durchsetzt. Einerseits würde eine derartige Entscheidung sicher nochmal Öl ins Feuer gießen, andererseits wäre es auch ein klarer Fingerzeig, dass der Supreme Court irgendwelche neuen bundesweiten Regulierungsauswüchse wieder kassieren würde. Mal ganz davon abgesehen, dass ich es eigentlich utopisch finde, dass sich zehn republikanische Senatoren finden werden, die den Demokraten vor den Zwischenwahlen im November irgendwie größere Zugeständnisse in Sachen Gun Control machen wollen würden. RE: United States of America - Schneemann - 07.06.2022 @lime Zitat:Warum sollen Leute bestraft werden die mit Waffen normal umgehen können? Nach dieser Logik könnte man auch präventiv Individualverkehr, Alkohol, Tabak, Extremsport usw. verbieten.Ich denke, du hast den Ansatz nicht richtig interpretiert. Es geht ja nicht darum, dass Leute bestraft werden, die mit Waffen normal umgehen, es geht darum zu vermeiden, dass Leute, die keine Waffen haben sollten, eben nicht mehr so leicht an selbige herankommen. Abgesehen davon hinken die Vergleiche etwas: Die Wahrscheinlichkeit, dass jemand mit Alkohol, Tabak oder Extremsport einen Massenmord begeht, dürfte äußerst überschaubar sein, eher schadet die Person sich selbst. Mit einem Kraftfahrzeug ist i. d. T. eine Mord möglich, auch eine Amokfahrt, aber sowas geschieht doch sehr selten im Vgl. zu irgendwelchen Schießereien, zumal man dann jeden Traktor verbieten könnte. Außerdem verliere ich in den USA schneller den Führerschein als meine Erlaubnis, eine Waffe zu tragen... Schneemann RE: United States of America - lime - 07.06.2022 (07.06.2022, 11:38)Schneemann schrieb: @lime Wenn jemand einen Amoklauf plant dann wird es vermutlich das geringste Problem dabei sein an die Waffe dafür heran zu kommen, auch wenn derjenige selbst keinen Waffenschein hat. Im Endeffekt würden Gesetzesänderungen in der Richtung eben keine große Wirkung auf solche Verbrechen haben aber den US-Normalverbraucher drangsalieren. Nicht umsonst kommen in den USA solche Forderungen aus den Reihen diverser Lobbyisten (Psychologen, Neurologen etc.). Da würden gerne Einige richtig gut an einer verschärften Regulierung verdienen. RE: United States of America - voyageur - 07.06.2022 JUST IN - Die Gaspreise in den USA steigen täglich weiter an und erreichten heute mit 4,819 $ ein neues Rekordhoch. |