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United States of America - Druckversion +- Forum-Sicherheitspolitik (https://www.forum-sicherheitspolitik.org) +-- Forum: Blickpunkt Europa und der Westen (https://www.forum-sicherheitspolitik.org/forumdisplay.php?fid=89) +--- Forum: Sicherheitspolitik und Wirtschaft (https://www.forum-sicherheitspolitik.org/forumdisplay.php?fid=93) +--- Thema: United States of America (/showthread.php?tid=1897) Seiten:
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RE: United States of America - Quintus Fabius - 15.10.2023 Über die wachsende Tranq Problematik in den USA: https://www.youtube.com/watch?v=GXsMqPfeLlc Zitat:Rund 100.000 Menschen sind im letzten Jahr an der sogenannten Zombie-Droge Tranq gestorben, eine Mischung auf Fentanyl, einem Pferdeberuhigungsmittel und starken Schmerzmedikamenten. Die Auswirkungen auf den Körper zeigen sich schnell und dramatisch. So zerfrisst die Droge Löscher in die Körper der Konsumenten. WELT-US-Korrespondent Michael Wüllenweber berichtet aus Philadelphia in Pennsylvania und dort aus der apokalyptisch-dystopischen Kensington Avenue. https://www.welt.de/debatte/kommentare/plus246413348/Kulturschock-eines-Deutschen-in-den-USA-Drogen-Verwahrlosung-und-Handy-Zwang.html Es ist eine Frage der Kultur. Dort wo in den USA die Menschen Gott vergessen haben, und alles käuflich und rein materiell ist, die Seele geleugnet wird und alles nur monetär bewertet wird - da ist eine Drogengesellschaft die zwingende Folge. RE: United States of America - Schneemann - 15.10.2023 Dass es in den USA ein massives Drogenproblem gibt, das steht außer Frage. Aber... Zitat:Dort wo in den USA die Menschen Gott vergessen haben, und alles käuflich und rein materiell ist, die Seele geleugnet wird und alles nur monetär bewertet wird - da ist eine Drogengesellschaft die zwingende Folge....es ist schwer, es alleine darauf herunterzubrechen. Drogen haben im Regelfall wenig mit einem religiösen Weltbild zu tun. Hinzu kommt, dass man es nur schwer auf einen Bevölkerungsteil eingrenzen kann - während die Opiod-Krise im Schwerpunkt in der weißen Mittelschicht der Vorstädte des Nordwestens ankam, kann man mittlerweile einen Anstieg v. a. in den ländlichen Gebieten feststellen - die tendenziell und traditionell eher eine tiefere religiöse Bindung bzgl. der lokalen Kirchengemeinde besessen haben als dies in anonymer aufgestellten Großstädten der Fall ist. (Zumindest hat die Zahl der Drogentoten in ländlichen Gebieten mittlerweile die in städtischen Arealen überflügelt). Hinzu kommt noch, dass es unterschiedliche Drogen gibt, die in einer jeweiligen Bevölkerungsgruppe, auch und gerade hinsichtlich der sozialen Schichtung, auftauchen. Es ist jedoch schwer, hier hinsichtlich Religiosität eine genaue Einschätzung zu geben - im Bible Belt wird nicht mehr oder weniger Whisky getrunken als in Neuengland -, auch da die US-Bundesstaaten mit ihrer Informationspolitik etwas saumselig sind, wen es wie und wo genau trifft und welche Drogen im Umlauf sind: Zitat:Tranq: Wie gefährlich die hautfressende "Zombie-Droge" isthttps://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/zombie-droge-tranq-xylazin-ueberflutet-die-usa-so-gefaehrlich-ist-die-substanz,TiLfIMK Was allerdings der Fall ist - zumindest in sehr vorsichtiger Einschätzung -, ist, dass Süchtige im Rahmen einer Therapie bessere Chancen haben nicht rückfällig zu werden, wenn sie einen eher religiösen Hintergrund haben. Schneemann RE: United States of America - lime - 15.10.2023 (15.10.2023, 00:14)Quintus Fabius schrieb: Über die wachsende Tranq Problematik in den USA: Es sterben überdurchschnittlich viele Schwarze an Drogen. Dass diese vergleichsweise weniger religiös wären lässt sich allerdings nicht sagen. Hinzu kommt dass die Problematik regional sehr unterschiedlich ist. Meine Verwandten in den USA sehen Drogen jedenfalls eher weniger als ein gewichtiges Problem an. Teilweise ist sogar die Meinung verbreitet dass die Drogentoten "kein großer Verlust" für die dortige Gesellschaft wären. Wobei sich in dieser Gruppe Demokraten und Republikaner sogar fast die Waage halten. Inwiefern dieser Ausschnitt jetzt übertragbar auf die ganze USA ist kann ich aber nur vermuten. RE: United States of America - Quintus Fabius - 16.10.2023 Nicht alle Afroamerikaner sind gleichermaßen religiös. Gerade in den Städten, in den Ghettos, in den Schwarzenvierteln der Großstädte - dort also wo das Drogenproblem besonders stark ist - da fehlt diese Religiösität weitgehend. Man kann eine evangelikale schwarze Gemeinde auf dem Land im Süden nicht einfach mit Schwarzen aus einem entsprechenden Viertel in Chiraq (Chikago) gleichsetzen. Das sind größtmögliche Unterschiede, dass einzige was sich da ähnelt ist die Hautfarbe. Und umgekehrt sind es fast nur noch christliche Gemeinden / Kirchen, welche sich um die Drogensüchtigen kümmern und zumindest versuchen ihnen irgendwie zu helfen, während der Staat und wie schon hier geschrieben weite Teile der Gesellschaft sich dem Sozialdarwinismus hingeben und einfach erklären, die Schwachen seien halt Versager und hätten es entsprechend nicht anders verdient und daher sei ihr Tod auch kein Verlust für niemanden etc. Unabhängig von dieser Frage, stellt die Drogenproblematik in den USA meiner Ansicht nach inzwischen ein Problem sondergleichen dar. Um es mit zwei ganz einfachen Zahlen zu illustrieren: In den USA sterben ungefähr 60 Mal so viele Menschen an Drogen wie in Deutschland. Die Bevölkerung der USA ist aber keineswegs 60mal größer. Sie ist gerade 4 mal größer. Dies allein sollte aufzeigen, wie dramatisch diese Problematik geworden ist. RE: United States of America - Nightwatch - 27.10.2023 Eine deutliche Kritik an dem sicherheitspolitische Desaster Namens Jake Sullivan. Seit Jahr und Tag eine wandelnde Katastrophe mit Ansage, Lehrneffekt null. Zitat: „His record includes a rapidly escalating stampede of failures:“https://twitter.com/CarloMasala1/status/1717742541506793828 https://www.tabletmag.com/sections/news/articles/george-kennan-who-wasnt-jake-sullivan RE: United States of America - Schneemann - 14.11.2023 Der aktuelle Nahost-Konflikt beschäftigt massiv die US-Bildungseinrichtungen. In bislang so nicht bekanntem Ausmaß wird seitens der Studentenschaft eine enorme Protestwelle gegenüber Israel initiiert bzw. oftmals von anderen Gruppen auch mit beeinflusst, wobei sich hierbei Antizionismus, Islamismus, Antisemitismus, Einwanderungsfragen und andere linke Positionen - bis hin zu Black Lives Matter - durchmischen. Eine ebenso unheilvolle wie hochgradig kritische Mischung. Und zugleich scheinen die Führungszirkel der Universitäten dem Treiben relativ hilflos gegenüberzustehen. Zitat:Tensions running high at East Coast college campuses over Israel-Hamas war protestshttps://www.cbsnews.com/boston/news/mit-brandeis-tufts-college-campus-protests-israel-hamas/ Ferner: Zitat:Choosing a college is hard. The Israel-Hamas war is making it harderhttps://eu.usatoday.com/story/news/education/2023/11/12/israel-hamas-war-makes-college-decision-harder/71509384007/ Usw. usf.: Zitat:Walkouts, rallies, clashes: Israel-Gaza ‘war of words’ roils Columbia Universityhttps://www.theguardian.com/us-news/2023/nov/09/columbia-university-israel-palestine-gaza-hamas-protest Es gäbe noch genügend andere Beispiele. Das Problem ist allerdings vielmehr - und manches mag oder kann man mit der Ungestümheit der Jugend noch (v)erklären -, dass hier die zukünftigen Eliten und Führungskräfte ausgebildet werden. Und da stellt sich die Frage, wie diese Leute sich in zehn oder 15 Jahren verhalten und in welchen ggf. einflussreichen Positionen sie dann ihre Haltungen umsetzen. Schneemann RE: United States of America - lime - 25.11.2023 Also ich hoffe das ist nicht die durchschnittliche Performance der Chicago Cops https://twitter.com/EndWokeness/status/1728019626330673617 RE: United States of America - Quintus Fabius - 25.11.2023 Mal abgesehen von dieser Anekdote haben viele Polizeieinheiten in den USA inzwischen massive Probleme durch rechtliche Einschränkungen. Das geht so weit, dass viele Eingreif- und Zugriffstechniken verboten werden (ein Ausfluss von George Flyod dem sanften Riesen und Black Lives Matter) womit Polizeibeamte immer mehr Probleme damit haben sich wehrende Gegner in den Griff zu kriegen. Denn wenn sie die dafür notwendigen Griffe anwenden machen sie sich selbst strafbar. RE: United States of America - lime - 25.11.2023 (25.11.2023, 19:08)Quintus Fabius schrieb: Mal abgesehen von dieser Anekdote haben viele Polizeieinheiten in den USA inzwischen massive Probleme durch rechtliche Einschränkungen. Das geht so weit, dass viele Eingreif- und Zugriffstechniken verboten werden (ein Ausfluss von George Flyod dem sanften Riesen und Black Lives Matter) womit Polizeibeamte immer mehr Probleme damit haben sich wehrende Gegner in den Griff zu kriegen. Denn wenn sie die dafür notwendigen Griffe anwenden machen sie sich selbst strafbar. Das Video hat mir ein befreundeter Amerikaner geschickt, mit dem Hinweis ich sollte mir mal die Realität anschauen. Vorher ging es eigentlich darum dass ich mir gerne mal die US-Serien S.W.A.T. anschaue. Natürlich sieht man nun auf dem Video eher einen Extremfall, so schlimm ist es insgesamt noch nicht annährend. Aber selbst an diesem kurzen Video lässt sich erkennen dass alle Vier ihren Job verfehlt haben und weder körperlich noch mental Polizeiarbeit leisten können. Wie die es in den Polizeidienst geschafft haben ist ein absolutes Rätsel. Da wundert es nicht dass die Anhänger des Selbstschutzes und der Selbstbewaffnung in den USA in den letzten 10 Jahren wieder massiv Zulauf haben, nachdem der Trend vorher eigentlich sehr lange in die andere Richtung ging. RE: United States of America - Quintus Fabius - 25.11.2023 Es gibt auch jede Menge männliche, stark übergewichtige und vor allem unfähige Polizisten in den USA: Die Ausbildung dort ist sehr oft ziemlich schlecht, dazu kommen aber noch wie von geschrieben immer stärkere gesetzliche Einschränkungen und Polizisten werden inzwischen sehr schnell und sehr massiv angegangen wenn bestimmte Begriffe fallen (Polizeigewalt, Rassismus etc) Und abgesehen von politischen Vorgaben wie krampfhaft Frauen und sonstige Minderheiten sinnfrei mit allen Mitteln zu fördern, sind sehr viele Polizisten halt auch sonst einfach nur unfähig. Dazu kommt noch die Militarisierung der Polizei in manchen Teilen der USA, weil auf dem Land - insbesondere in den Sherrif Departments - sehr viele Veteranen eingestellt werden, die eine entsprechende Mentalität von ihren Auslandseinsätzen mitbringen. So entwickelt sich die Polizei in den USA in ganz vielen Bereichen in eine ungute Richtung, oder vielmehr in verschiedene ungute Richtungen - denn insgesamt gesehen ist es deutlich komplexer als dieses Video es hier impliziert. RE: United States of America - lime - 26.11.2023 Rußlands Exporte haben 2022 ein Rekordhoch erreicht https://de.statista.com/statistik/daten/studie/15729/umfrage/export-von-guetern-aus-russland/#:~:text=Im%20Jahr%202022%20wurden%20waren,1%20Milliarden%20US-Dollar%20gestiegen Dagegen bewegten sich die Importe eher im Durchschnitt der letzten 10 Jahre https://de.statista.com/statistik/daten/studie/15687/umfrage/import-von-guetern-nach-russland/ RE: United States of America - Schneemann - 15.12.2023 Wenn es nicht so bitter wäre, dann könnte es beinahe schon wieder amüsant sein. Nun denn, um die Ausgewogenheit einzuhalten (Fox News hatte ich ja auch schon gelegentlich zitiert): Zitat:Musk-backed conspiracy theory made it into the new defense billhttps://www.msnbc.com/the-reidout/reidout-blog/defense-bill-ndaa-newsguard-elon-musk-rcna129845 Schneemann RE: United States of America - Nightwatch - 15.12.2023 Das ist halt Culture War. Aber ist es denn eine reine Verschwörungstheorie, das NewsGuard eine gehörig linkslastigen Bias hat? Gegenposition zu MSNBC: Study Finds Taxpayer-Funded NewsGuard Is Outrageously Biased Against Conservatives https://thefederalist.com/2023/12/13/study-finds-taxpayer-funded-newsguard-is-outrageously-biased-against-conservatives/ RE: United States of America - Schneemann - 16.12.2023 Zitat:Das ist halt Culture War.Jein. Natürlich ist es nicht gänzlich neutral, das hatte ich allerdings auch nicht behauptet. Mir ging es eher darum, auch eine Meinung eines eher linksliberalen Mediums (und MSNBC ist so zu klassifizieren) darzustellen, genauso wie ich teils auch rechtskonservative Quellen nutze. Gleichwohl muss ich aber auch sagen, unter Bezugnahme auf den Artikel, dass Musk derzeit meine Sympathien - auch wenn ihm diese herzlich egal sein dürften - bis zur Schmerzgrenze ausreizt. Sicher, er ist ein milliardenschwerer Exzentriker, ein Visionär und Pionier etc. pp. - aber was er teils so von sich gibt, ist langsam nicht mehr zu tolerieren. Zumindest fällt es mir zunehmend schwer. Noch etwas anderes - der tiefe Fall des Rudi Giuliani: Zitat:Hohe Strafe für Verleumdunghttps://www.n-tv.de/politik/Trumps-Kettenhund-Giuliani-muss-Wahlhelferinnen-Millionen-zahlen-article24604922.html Dabei habe ich früher ihn durchaus geschätzt. Er hat New York deutlich sicherer gemacht und er gab meiner Meinung nach auch der Stadt nach den Terroranschläge vom 11. September 2001 als Führungspersönlichkeit psychologischen Halt und hat gut durch diese Katastrophe geführt, was viele in New York bis heute ihm durchaus positiv anrechnen. Ich frage mich nur, wie jemand, der zweifelsohne nicht dumm ist, so aufs falsche Pferd setzen und vom Kurs abkommen kann... Schneemann RE: United States of America - Nightwatch - 16.12.2023 (16.12.2023, 11:48)Schneemann schrieb: Gleichwohl muss ich aber auch sagen, unter Bezugnahme auf den Artikel, dass Musk derzeit meine Sympathien - auch wenn ihm diese herzlich egal sein dürften - bis zur Schmerzgrenze ausreizt. Sicher, er ist ein milliardenschwerer Exzentriker, ein Visionär und Pionier etc. pp. - aber was er teils so von sich gibt, ist langsam nicht mehr zu tolerieren. Zumindest fällt es mir zunehmend schwer.Musk ist halt voll in der rechtsliberalen populistischen Blase unterwegs/gefangen(?), die auf dieser Seite des Atlantiks nicht verstanden und noch weniger toleriert wird. Daran kann man sich dann prima reiben. Ich würde aber die Frage stellen ob man das unbedingt muss. Musk leidet nach eigener Aussage am Asperger-Syndrom, das er Probleme mit sozialer Interaktion und zwischenmenschlicher Kommunikation hat ist dabei offensichtlich. Seine auf X ausgelebte Edgelord Persona fällt für mich in weitesten Teilen in genau diese Kerbe. Dazu kommt halt das übliche, Politisch rechts der Mitte reibt sich am Zeitgeist, Midlife-Crisis schlägt ins Kontor, völlig überbordende Workload und 10 Kinder suchen ein Ventil… Schneemann schrieb:Ich frage mich nur, wie jemand, der zweifelsohne nicht dumm ist, so aufs falsche Pferd setzen und vom Kurs abkommen kann...Er ist 79, versteht die Welt zunehmend nicht mehr, hat sich im Altersstarrsinn verrannt und agiert immer hilfloser. Tragischer Fall eigentlich. Mal davon abgesehen, dass diese ganzen juristischen Verfahren politisch viel zu aufgeladen sind. |