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United States of America - Druckversion +- Forum-Sicherheitspolitik (https://www.forum-sicherheitspolitik.org) +-- Forum: Blickpunkt Europa und der Westen (https://www.forum-sicherheitspolitik.org/forumdisplay.php?fid=89) +--- Forum: Sicherheitspolitik und Wirtschaft (https://www.forum-sicherheitspolitik.org/forumdisplay.php?fid=93) +--- Thema: United States of America (/showthread.php?tid=1897) Seiten:
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- Cluster - 18.01.2007 Ja das ist wieder so etwas, wie es auch die Schöpfungsgeschichte der Bibel statt der Evolution in Biologie ist. In einigen Bundesstaaten in den USA hocken zuviele fanatische Christen. Das könnte über kurz oder lang noch ein großes Problem werden mit denen, wenn die nicht bald eingedämmt werden können. - fgraf - 18.01.2007 Wenn man Azrail glaubt können sie ja bei den Kemalisten in der Türckei anfragen! 8) - Venturus - 18.01.2007 Wobei man sich ja anscheinend bewusst ist, daß dieses Gesetz ins Museum gehört. Bleibt nur zu hoffen, daß das Parlament im Sinne des 21. Jahrhunderts entscheidet. - Turin - 18.01.2007 Dito. Es wäre gut, den Artikel mal ganz zu lesen, dann wird nämlich deutlich, dass es hier lediglich um ein verstaubtes Strafgesetz handelt, das heutzutage gerade keine Akzeptanz mehr genießt. Das hat nichts mit fanatischen Christen oder wachsendem Fundamentalismus zu tun, sondern mit dem Gegenteil. Und der Spiegel mischt bei der Wahrheitsverzerrung noch munter mit, indem man eine völlig irreführende Schlagzeile wählt. Hier scheint man sich in letzter Zeit immer mehr das Ziel zu setzen, der Bild nachzueifern. Die Gerichte sind nach meiner Beobachtung immer noch an die Gesetze gebunden, die ihren Handlungsrahmen definieren. Solange man nicht ausmistet, kommt es eben gelegentlich zu solchen bizarren Situationen. Ich bezweifle ernsthaft, dass daraus für den/die Angeklagte(n) irgendeine ernsthafte Konsequenz erwächst. Es wäre evtl. hilfreich, mehr über den Hintergrund der Verhandlung, die Anklageerhebung etc. zu erfahren. Natürlich schweigt sich der Artikel darüber aus, vielleicht weil es die dramatische Wirkung auf den Leser reduzieren würde (oder weil man sich dafür einfach nicht interessiert). - Cluster - 18.01.2007 Da fragt sich nur, wie das im amerikanischen Rechtssystem funktioniert, das ja an das britische angelehnt ist, bei dem man Prozesse auch mit Urteilen/Argumentationen von 1203 gewinnen kann. Aber da bin ich viel zu wenig in der Rechtsmaterie bewandert. - bastian - 18.01.2007 Ich habe das auch nicht so ganz verstanden, der Generalstaatsanwalt gibt zu, eine außereheliche Affäre zu haben, dann gibt es einen Musterprozess in dem festgestellt wird, dass Ehebruch strafbar ist. Gleichzeitig steht in dem Artikel, dass seit 1971 niemand mehr verurteilt wurde. Ist jetzt der Generalstaatsanwalt der Verurteilte??? New US rules on terror detainees - Cluster - 18.01.2007 New US rules on terror detainees http://news.bbc.co.uk/2/hi/americas/6276989.stm Zitat:The US defence department has sent Congress the draft of a new manual for trying detainees at Guantanamo Bay. Das ist natürlich starker Tobak ... Hörensagen und erpresste Aussagen. - Turin - 19.01.2007 Erinnert mich auf Anhieb an die Absurditäten, die man in "Road to Guantanamo" sehen konnte. So ein Laientheater... Wie war das in "Apocalypse now"..."The war was being run by a bunch of four-star clowns who were going to end up giving the whole circus away..." - fgraf - 19.01.2007 Zitat:FEHLINFORMATION <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,460798,00.html">http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,460798,00.html</a><!-- m --> - Erich - 20.01.2007 <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID6322128_TYP6_THE_NAV_REF1_BAB,00.html">http://www.tagesschau.de/aktuell/meldun ... AB,00.html</a><!-- m --> Zitat:US-Präsidentschaftswahl 2008 - fgraf - 20.01.2007 Zitat:US-Notfallpläne für Angriff auf Iran <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.handelsblatt.com/news/Politik/International/_pv/_p/200051/_t/ft/_b/1213073/default.aspx/us-notfallplaene-fuer-angriff-auf-iran.html">http://www.handelsblatt.com/news/Politi ... -iran.html</a><!-- m --> - Cluster - 20.01.2007 Hmm zum Krieg? Naja, wenn keine Bodentruppen mehr im Irak stehen, wird das kriegführen etwas schwer für den Iran (zumindest gegen die USA). Wenden diese sich dann nach Westen gen Irak, werden andere Staaten in der Region nicht ruhig daneben stehen und zusehen. Eine offene Kriegsaktivität mit US Streitkräften werden die iranischen kaum lange aufrecht erhalten können und ich hoffe doch, dass Bush und Co nicht so dämlich sind mit Bodentruppen in den Iran einmarschieren zu wollen. - Turin - 21.01.2007 <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,461108,00.html">http://www.spiegel.de/politik/ausland/0 ... 08,00.html</a><!-- m --> Zitat:HILLARY CLINTON Na ja, Hindernis für sich selbst...vielleicht. Obama ist für sie m.E. überhaupt kein Hindernis. Der Mann ist ein Nobody ohne Unterstützung und ohne nennenswerten Hintergrund. Ein Leichtgewicht zum Aufwärmen für Hillary Clinton. Die Demokraten wollen das Weiße Haus, da werden sie sich nicht auf einen Kerry light einlassen. Der tatsächliche Gegner für Clinton heißt vermutlich McCain. - ThomasWach - 21.01.2007 Obama ist kein Nobody, dafür hat er in den letzten Jahren viel zu viel Publicity geeerntet und die Black community innerhalb der Demokraten ist stark und sicherlich nicht zu vernachlässigen. Deren Unterstützung hat er und nicht nur deren. Als Schwarzer gehört er zu den wenigen Politikern, die auch die Unterstützung von weißen Wählern und Einflussgruppen gewinnen kann und dies mit Leichtigkeit, sozusagen in der Tiger Woods-Manier. Was allerdings stimmt, ist das er immer noch ein relativer Freshman ist und viel zu wenig Erfahrung auf bundesstaatlicher Ebene hat. Er ist eindeutig ein Mann für 2012 oder 2016. Aber er ist eben trotzdem durchaus Konkurrrenz, denn im Gegensatz zu Kerry ist er weder ein Relikt und Fossil des Washingtoner Establishment, sozusagen ist er nicht wie Kerry "in the Beltway" wie man im Slang sagt. Und er ist weit davon entfernt, so intellektuell, patrizierhaft und distanziert wie Kerry zu wirken, im Gegenteil, er kann Menschen mit seinem Charme für sich gewinnen und das zieht, auch bei ausschließlich weitem Publikum. Kerry light ist dieses junge Schwergewicht also sicher nicht. Er könnte als Vizepräsidentschaftskandidat durchaus enorme Wichtigkeit haben, denn neben ihrem Mann hätte Hillary so einen weiteren schlagkräftigen Wahlkämpfer auf ihrer Seite. Und ihre negativen Seiten, ihre Distanziertheit und ihre Kühle könnten so durch den Charme ihres Mannes und Obamas weg gemacht werden. In den demokratischen Primaries dürfte sich Hillary so gute Chancen ausrechnen, auch wenn sie einigen in den Partei wohl zu weit rechts steht. Allerdings ist dies ein Vorteil für die richtige Wahl. McCain auf der Gegenseite ist wohl sicherlich der stärkste Bewerber, aber Vorsicht! Er muss durch die republikanischen Primaries und McCain, gleichwohl er viele starke Verbündete hat, steht in der republiknaischen Partei viel zu wiet links! Sieht man sich seine Campaign an, dann hat er viele große Namen, selbst Robert Zoellick, ehemaliger US-Vizeaußenminister, macht bei ihm mit und hat wegen ihm den Posten des US-Vizeaußenministers u.a. aufgegeben! Aber McCain ist alt, und in der Partei selbst unbeliebt. Das gleiche gilt wohl für Gualiani, der als Neuenglandrepublikaner sowieso viel zu liberal ist für die meisten Republikaner. Ergo könnte McCain durchaus noch von Mainstreamrepublikanern wie Senator Brownback enorme Probleme bekommen... Aber es ist noch etwas Zeit hin bis zu den Wahlen. Normalerweise sind die Frontrunner der ersten Tage nicht zwangsläufig die Frontrunner der Primaries. Da kann noch viel passieren, siehe 2004 bei den Demokraten. - bastian - 21.01.2007 Was man bei Obama nicht vergessen sollte ist, dass er altersmäßig eine Generation nach Hillary Clinton und McCain und Konsorten steht. Er ist jünger und kann glaubhaft verkörpern, dass er nicht Teil des Establishment in Washington ist und neuen Wind in die Politik bringen kann. Der Trend zu einem Generationenwechsel ist nicht zu unterschätzen, da die Bevölkerung der USA, nach meinem Eindruck, mit der kompletten gegenwärtigen Führung durchweg unzufrieden ist. Ein Newcomer kann da durchaus etwas reissen. Clinton dagegen polarisiert extrem stark. Als Demokrat würde ich mic hüten sie aufzustellen, da daraus ein stark ideologisierter Wahlkampf das Ergebnis wäre, was die Republikaner nachweislich besser können. Aber wie Thomas gesagt hat, wer am Anfang führt, wird fast nie Präsidentschaftskandidat. Den Namen des Kandidaten der Demokraten 2004, der am Anfang vorne lag, habe ich sogar vergessen. |