(EMA) CIMD Centre d’identification des matériels de la défense
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Das Centre d’identification des matériels de la défense (CIMD) Zentrum zur Identifizierung von Verteidigungsmaterial
EMA (französisch)
Das Centre d'identification des matériels de la Défense (CIMD) ist die streitkräfteübergreifende Einrichtung, die für die Steuerung der NATO-Kodifizierungsfunktion der Materialien des Armeeministeriums zuständig ist.

Es übernimmt die Aufgaben des nationalen Kodierungsbüros (BNC) und vertritt Frankreich bei ausländischen und verbündeten Staaten. Es weist den Versorgungsgütern die NATO-Nomenklaturnummer zu und sorgt für die Aktualisierung der für die Kodierungsarbeiten erforderlichen Werkzeuge und Daten.

Das Büro wurde 1957 in Frankreich gegründet, nachdem Frankreich zwei Standardisierungsabkommen (1956) ratifiziert hatte. Es nannte sich damals Bureau Interarmées de Codification des Matériels (B.I.C.M.) und war im Fort de l'Est in Saint-Denis untergebracht. Im Jahr 1983 wurde es in Centre d'identification des matériels de la Défense (Zentrum für die Identifizierung von Verteidigungsmaterial) umbenannt. Im Jahr darauf bezog das Zentrum seine neuen Räumlichkeiten in Bruz (Ille-et-Vilaine) in der Bretagne. Heute zählt das Zentrum rund 60 Mitarbeiter.

Zur Erfüllung ihrer Aufgaben richtete die Einrichtung 2003 ein System zur Unterstützung der Kodifizierung und Suche von Logistikartikeln (SACRAL) ein. Dieses Informationssystem wurde am 1. Februar 2022 durch SACRAL New Generation ersetzt.

Zur Information
Das NATO-Kodifizierungssystem (S.O.C.) ist das einheitliche und gemeinsame Verfahren zur Identifizierung, Klassifizierung und Nummerierung von Versorgungsgütern der NATO-Länder.

In Frankreich ist dieses System seit 1970 verbindlich vorgeschrieben und basiert auf der Verwendung der NATO-Nomenklaturnummern (N.N.O.) für die Verwaltung und Beschaffung derselben Artikel durch die französischen und ausländischen Armeen.
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