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Die allgemeine Hysterie greift weiter um sich: Gustav Gressel zum nahenden Krieg der Russen gegen Europa:
https://www.welt.de/politik/ausland/plus...ommen.html
Da hinter Bezahlschranke der Kern des Artikels hier in Form eines Presse-Gespräches:
https://web.de/magazine/politik/russland...h-40661774
Zitat:Gustav Gressel:
Das ist nicht der Durchbruch zum großen Frieden, das ist der Durchbruch zum großen Krieg.
Jetzt ist es sicher, wirklich sicher, dass es kein auf die Ukraine begrenzter Krieg bleiben wird. Wir werden in den nächsten Jahren, wenn nicht Monaten, einen Großkrieg um Europa haben.
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https://www.youtube.com/watch?v=RAaSaqZCBg8
Zitat:While US President Donald Trump pushes Russia and Ukraine for a ceasefire, influential voices in Moscow are calling on the Russian authorities to adopt a hard line.
The BBC’s Russia Editor Steve Rosenberg has been speaking to political scientist and former Kremlin advisor Sergey Karaganov.
Die von Karaganov hier geäußerten Ansichten sind in den Eliten von Russland sehr weit verbreitet. Im Kreis um Putin dürfte das hier gezeigte Weltbild vorherrschend sein. Die hier gezeigte Mentalität und Einstellung, insbesondere des üblichen Mafioso-Getues ist ebenso üblich für russische Eliten. Die nichts anderes sind als Mafiosi. Hysterische schwächliche feige Berufsverbrecher die sich an ihre Atomwaffen klammern weil sie sonst nichts haben, und sich dann in deren Schutz aufplustern. Nihilisten und vollkommen amoralische Subjekte denen es nur um die eigene kriminelle Berreicherung geht.
https://www.youtube.com/watch?v=ux7MIIU65PY
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(16.03.2025, 16:41)Quintus Fabius schrieb: Die allgemeine Hysterie greift weiter um sich: Gustav Gressel zum nahenden Krieg der Russen gegen Europa:
https://www.welt.de/politik/ausland/plus...ommen.html
Da hinter Bezahlschranke der Kern des Artikels hier in Form eines Presse-Gespräches:
https://web.de/magazine/politik/russland...h-40661774 Bitte auf das Datum achten. Der zweite Text ist einen ganzen Monat älter, was wegen der bislang kurzen Amtszeit von Trump sowie den Vorgängen in der deutschen Innenpolitik einen dicken Unterschied macht.
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(17.03.2025, 22:09)Quintus Fabius schrieb: https://www.youtube.com/watch?v=RAaSaqZCBg8
Die von Karaganov hier geäußerten Ansichten sind in den Eliten von Russland sehr weit verbreitet. Im Kreis um Putin dürfte das hier gezeigte Weltbild vorherrschend sein. Die hier gezeigte Mentalität und Einstellung, insbesondere des üblichen Mafioso-Getues ist ebenso üblich für russische Eliten. Die nichts anderes sind als Mafiosi. Hysterische schwächliche feige Berufsverbrecher die sich an ihre Atomwaffen klammern weil sie sonst nichts haben, und sich dann in deren Schutz aufplustern. Nihilisten und vollkommen amoralische Subjekte denen es nur um die eigene kriminelle Berreicherung geht.
https://www.youtube.com/watch?v=ux7MIIU65PY
Interessant. Und ziemlich "old school". Hier steigt der atomare Frosch auf die sprichwörtliche Leiter:
Zitat:At the beginning of last summer, a discussion began about the need to increase reliance on nuclear deterrence, and we eventually did amend our nuclear doctrine, and climbed several steps up the nuclear deterrence escalation ladder. This convinced our opponents of our readiness to use nuclear weapons, if desperately needed. Further continuation of the war threatened to lead the Americans into a situation where they are deprived of the possibility to rely on their economic and other advantages. Either they would suffer a shameful defeat, or they would see nuclear strikes against their allies and their own foreign military bases.
fett von mir
Quelle: https://karaganov.ru/en/sergei-karaganov...is-a-trap/
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Der Probleme sind dreierlei:
1. Die Russen haben nichts anderes als ihre Atomwaffen um damit Großmachtpolitik zu betreiben. In einer Welt ohne Atomwaffen würde man einfach Russland zerlegen, die russische Führung beseitigen und der Krieg wäre in wenigen Monaten aus und Russland besetzt. Das Problem in diesem Kontext ist, dass die Russen aber unbedingt eine Großmacht sein wollen, ein Imperium sein wollen und dass diese Illusion absolut entscheidend ist um die Bevölkerung im Zaum zu halten. Denn die Bevölkerung erträgt die aktuellen Zustände nur und allein nur deshalb, weil sie ihr persönliches Ego, ihr Selbstbild, ihr Selbstempfinden an diese Großmachtillusion gekoppelt hat.
Die russichen Eliten müssen daher eine Großmachtpolitik fahren, sonst sind sie tot (wortwörtlich), haben aber nicht die Mittel dafür.
2. Die russischen Eliten entstammen der Mafia oder haben zumindest das gleiche Denken. Die RF ist im Endeffekt eine organisierte Kriminalität die sich einen Staat zu ihrem Unterhalt hält. Entsprechend entspricht alles Denken der russischen Eliten, insbesondere von Putin und dessen Umfeld dem von Mafiaangehörigen. Damit fehlt diesen Kreisen das notwendige Verständnis und das notwendige geistige Können für den Umgang mit Atomwaffen. Wir stehen hier nicht Politikern gegenüber, die einen Staat lenken. Sondern einer Mafiabande, deren Denken davon abweicht.
3. Die russischen Eliten gehen davon aus, dass nukleare Erpressung funktioniert und dass sie bereits im Kontext der Ukraine sehr wirksam war und dies auch in Zukunft sein wird. Gerade eben weil wir derart schwach agieren, glaubt man mit nuklearer Erpressung und der Drohung mit Atomwaffen durchkommen zu können. In der Logik der Mafia muss derjenige welcher schwächer ist sich unterordnen wobei die Schwäche am Handeln gemessen wird. Das geht so weit, dass eine aktuelle Erklärung für die Politik Trumps ist, dass die USA aus Angst vor einem Atomkrieg so handeln wie sie gerade handeln.
Das Problem welches sich aus diesen drei Punkten ergibt ist, dass die Wahrscheinlichkeit eines Einsatzes von Atomwaffen durch diese systeminhärenten (Denk)-Fehler der Russen und ihr mafiöses Weltbild tatsächlich ansteigt.
Die Schlußfolgerung daraus ist aber keineswegs nachgeben, denn das erhöht die Wahrscheinlichkeit in Wahrheit noch mehr. Aber exakt das + extremste Heuchelei (weiter Kauf von Rohstoffen, unterlaufen der Sanktionen, keine ernsthaften Sanktionen usw) ist es, was die Russen immer mehr und mehr mit ihren Atomwaffen herumspielen lässt.
Aktuell ist Russland bereit allein wegen schärferer Sanktionen mit Atomwaffen zu drohen. Und umgekehrt wird dann in Russland allen Ernstes die Diskussion geführt, was passiert wenn die Europäer die Kinder der Eliten welche in Europa leben als Geiseln nehmen um Atomangriffe dadurch abzuwehren.
Allein diese Denkweise sollte klar aufzeigen, dass die aktuellen russischen Eliten in jeder nur denkbaren Weise absolut inakzeptabel sind und dass sie beseitigt werden müssen. Das Problem in diesem Kontext ist, dass diese Mafiabande eben Atomwaffen hat und dass es sich um vollkommen amoralische Berufsverbrecher und Nihilisten handelt.
Also müsste man den Umsturz in Russland auf sehr geschickte, subtile und indirekte Weise betreiben, und zugleich vor allem anderen den Krieg in der Ukraine dafür benutzen, die russischen Streitkräfte an einen Kipppunkt zu bringen.
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(18.03.2025, 08:06)Quintus Fabius schrieb: Das Problem welches sich aus diesen drei Punkten ergibt ist, dass die Wahrscheinlichkeit eines Einsatzes von Atomwaffen durch diese systeminhärenten (Denk)-Fehler der Russen und ihr mafiöses Weltbild tatsächlich ansteigt.
Der Denkfehler ist eher zu Glauben dass Rußland niemals taktische Atomwaffen gegen einen Staat einsetzen würde der über kein atomares Schutzschild verfügt. Im Gegenteil wäre der Einsatz extrem wahrscheinlich wenn Rußland drohen würde den Ukrainekrieg zu verlieren.
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Zitat:1. Die Russen haben nichts anderes als ihre Atomwaffen um damit Großmachtpolitik zu betreiben. In einer Welt ohne Atomwaffen würde man einfach e Russland zerlegen, die russische Führung beseitigen und der Krieg wäre in wenigen Monaten aus und Russland besetzt.
Das hat auch keiner geschafft bevor es Atomwaffen gab und es haben einige probiert.
Zitat:Das geht so weit, dass eine aktuelle Erklärung für die Politik Trumps ist, dass die USA aus Angst vor einem Atomkrieg so handeln wie sie gerade handeln.
Wo ist bitte in der Politik der USA Angst zu sehen . Die Ukraine hat Russland so weit abgekämpft das es für Europa keine Gefahr mehr darstellt aber nur soweit das putin noch fest im Sattel sitzt. Stand es nicht auch so in den RAND Doktrin? Eine angebliche Angst vor einem Atomwaffeneinsatz passt auch irgendwie nicht zu den Vorschlägen US Truppen von Deutschland nach Ungarn zu verlegen.
Wer ist am Ende gefährlicher , die zur Elite gehören und in Politik gehen oder die die in die Politik gehen um Elite zu werden .
Grundsätzlich geht uns die Regierungszusammensetzung in Russland erst mal überhaupt nichts an , genauso wenig wie die „Eliten“ anderer Länder .
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lime:
Das ist doch genau das was ich damit aussage.
alphall31:
Mal abgesehen davon, dass Russland schon öfter Kriege verloren hat, und ebenfalls auch schon erobert wurde, ist früher nicht heute und hat man heute ganz andere Möglichkeiten.
Zum zweiten Punkt: du hast mich nicht verstanden. Ich sagte nicht, dass dem so ist, sondern dass die Russen dies so wahrnehmen. Ganz allgemein ist die Wahrnehmung Russlands hier ebenso ein Problem wie umgekehrt die Wahrnehmung der Russen.
Denn die Wahrnehmung der Russen ist hochgradig gestört und an der Realität vorbei. Darin liegt das primäre Problem im Umgang mit ihnen.
(18.03.2025, 08:06)Quintus Fabius schrieb: Der Probleme sind dreierlei:
1. Die Russen haben nichts anderes als ihre Atomwaffen um damit Großmachtpolitik zu betreiben. In einer Welt ohne Atomwaffen würde man einfach Russland zerlegen, die russische Führung beseitigen und der Krieg wäre in wenigen Monaten aus und Russland besetzt. ....
Also müsste man den Umsturz in Russland auf sehr geschickte, subtile und indirekte Weise betreiben, und zugleich vor allem anderen den Krieg in der Ukraine dafür benutzen, die russischen Streitkräfte an einen Kipppunkt zu bringen.
Ich stimme dem zu 100% zu. Sehr gut zusammengefasst.
Realistisch betrachtet ist ein offener Konflikt mit Russland unausweislich. Ein solcher Konflikt wird wahrscheinlich nuklear eskalieren. Wir müssen von Millionen toten Deutschen ausgehen.
Das ist unsere aktuelle sicherheitspolitische Lage.
Die Frage muss lauten, wie wir ein solchen Krieg gewinnen. Verhindern können wir ihn nicht.
Ich plädiere seit langem (seit kurzem in diesem Forum) für ein Paradigmenwechesl in unserer Russlandpolitik.
Die Appeasement-Politik hat Russland nur dazu animiert immer aggressiver vorzugehen.
Der von dir ins Spiel gebrachte Regimewechsel wird schwierig. Die ethnischen Minderheiten sind nicht mächtig genug und stehen nicht wirklich im Konflikt mit Moskau.
Die politische Opposition in In- und Ausland ist auch nicht der Rede wert. Kasparow werden wir nicht im Kreml sehen.
Putins Herrschaft ist aktuell stabiler als unsere Demokratien. Das heisst nicht, das Dinge auch manchmal einfach passieren. Putin kann einen Schalganfall bekommen und ein Videospielstreamer plötzlich zum Anführer einen politischern Revolution werden. Davon ausgehen sollten wir nicht.
Bleibt die militärische Option. Die Aufgabe lautet in einem strategischen Erstschlag die militärische/politische Führung zu eliminieren und die russischen Nuklearkräfte weitestgehend zu zerstören.
Das wird schwierig, aber nicht unmöglich. Russland hat sehr viele, aber nicht unendliche viele Atomwaffen. Die Zahl der U-Boote ist begrenzt. Die Anzahl der strategischen Bomber ist begrenzt, genauso die Anzahl der ballitischen Raketen.
All das lässt sich zerstören.
Putin, Schoigu, Lukaschenko sind nicht unsichtbar oder unverwundbar.
Das wird eine Mammutaufgabe, vor allem ohne US Unterstützung (welche alles vereinfachen würde). Unmöglich ist es nicht und da wir jetzt 800 Millarden haben, müssen wir die richtige Streitkräfte aufstellen und endlich das eigentliche Ziel anvisieren. Das liegt nicht im Baltikum.
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Ich glaube das ein Regimewechsel auf andere Weise wesentlich einfacher, realistischer und für alle Beteiligten vor allem anderen weniger verlustreich ist. Damit meine ich nicht, dass System Putin zu ersetzen, sondern innerhalb dieses Systems zu bleiben, also lediglich Putin und ganz bestimmte Einzelfiguren aus dem Spiel zu nehmen, zusammen mit den Anteilen der aktuell herrschenden russischen Eliten welche mit der aktuellen Entwicklung unzufrieden sind, und die gibt es. Viele sehr reiche und sehr mächtige Russen sind äußerst unzufrieden wie sich zur Zeit alles entwickelt, die Ultranationalisten sind kurz vor dem Aufstand, im Militär gärt es. Es verbleibt eigentlich nur die Frage, wer da zuerst zuschlägt.
Ich halte den Krieg mit Russland nicht für unvermeidbar. Aber ich halte einen Umsturz in Russland für unvermeidbar. Diesen müssen wir aktiv mitgestalten, sonst könnten dort Kräfte an die Macht kommen die hochproblematisch sind. Es gibt unter den aktuellen Mafiosi des Systems eine ganze Reihe, die zum einen ohnehin selbst gerne an der Macht wären, und die sich von Putin und dessen direkten Gefolgsleuten nicht mehr richtig vertreten fühlen. Das könnte man leicht für sich nutzen.
Viel schneller, effektiver, kostengünstiger und weniger problematisch als offener Krieg und die problematischen Anteile ihrer Führung zu töten, sollte man auch am besten und elegantesten den Russen selbst überlassen.
Für die Ultranationalisten sind auch wir ein Systemfeind. Putin durch eine anderen Oligarchen zu ersetzen, ändert am eigentlichen Problem nichts.
Ein starkes Russland ist nicht in unserem Interesse. Solange Russland Atomwaffen hat, bleiben wir erpressbar. Russland wird seine imperialistsichen Träumerein erst aufgeben, wenn sie militärisch bedeutunglos sind.
Im Grunde muss Russland genauso gedemütigt werden wie Deutschland 1945.
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Meine Spekulation:
Letztlich ist egal, ob Putin oder jemand aus seiner Kamarilla im Kreml sitzt. Eine Entwicklung zu einem Rechtsstaat im westlichen Sinne ist für Russland nicht absehbar, dafür fehlt sowohl eine bürgerliche Gesellschaft wie auch eine Möglichkeit zur freien Meinungsbildung. Letztlich herrschen immer noch die Regeln aus der Sowjetzeit, wonach Lug, Betrug und Gewalt einfach Teil des Erfolgs sind. Schwäche dagegen wird niemals toleriert - ein Moment der Schwäche, und das eigene Rudel fällt über einen her.
Daher steckt Putin im Dilemma, weil er die Ukraine unterschätzt hat und jetzt nicht aus der Nummer rauskommt - nach seiner ganzen Rhetorik MUSS er die Ukraine wieder eingemeinden, oder er steht als Verlierer da.
Und jeder absehbare Kremlherrscher würde einen schwach erscheinenden Westen als legitimes Ziel betrachten. Wird das Risiko als zu hoch betrachtet, schaut man sich lieber nach anderen Opfern um, es gibt noch genug ehemalige Sowjetrepubliken..
Daher sind die jetzt angekündigten Schritte der Europäer in meinen Augen genau richtig, müssen aber auch konsequent umgesetzt werden.
(19.03.2025, 00:20)PKr schrieb: Daher steckt Putin im Dilemma, weil er die Ukraine unterschätzt hat und jetzt nicht aus der Nummer rauskommt - nach seiner ganzen Rhetorik MUSS er die Ukraine wieder eingemeinden, oder er steht als Verlierer da.
Und jeder absehbare Kremlherrscher würde einen schwach erscheinenden Westen als legitimes Ziel betrachten.
Geh ich grundsätzlich mit. Der geschenkte Sieg in der Ukraine ist darum unnötig und kontraproduktiv. Jetzt kann sich Putin als Sieger präsentieren. Die meisten Russen denken er hätte die gesamte Nato besiegt. Die Agression wird belohnt. Das System bestätigt sich selbst.
Man kann das fast schon mit Hundererziehung vergleichen. Durch fehlende Führüngsstärke haben wir an unseren Außengrenzen einen verzogenen Pitbull, welcher glaubt durch bellen und beißen seinen Willen bekommen zu können.
Es wird Zeit das die Russen eine Lektion lernen. Das muss eine bedeutende militärische Niederlage sein.
Damit genug Spekulation von meiner Seite.
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Es wird noch Jahre dauern, bis man aus diesem Schlamassel (Ukraine) raus ist, und kaum ist man dann raus, startet schon das nächste (Taiwan).
Ein interessantes Interview:
[Video: https://www.youtube.com/watch?v=vDBZeHhx3YE]
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Wie würde ein Krieg der EU gegen Russland ohne die USA aussehen ?!
https://wavellroom.com/2025/03/19/what-i...americans/
Zusammenfassung: wenn man die aktuellen Umstände annimmt, würde der Krieg sehr ähnlich verlaufen wie jener in der Ukraine und einem langen blutigen Abnutzungskrieg münden. Die Russen seien zwar durch die Ukraine stark angeschlagen, aber es stellt sich die Frage, ob die Europäer, spezifisch Westeuropa einen solchen Krieg von ihren Bevölkerungen her durchhalten würden.
Jedoch: könnte Europa durchaus hier und jetzt so aufrüsten, dass dadurch eine schnelle russische Niederlage im konventionellen Bereich möglich wäre.
Beide Varianten mal ohne die Betrachtung der Frage des Einsatzes von Atomwaffen. Die als rein politische Waffen für die Frage der konventionellen Kriegsführung ohnehin nicht sonderlich von Belang sind.
Zitat:Conclusion
Will Europe ever be as powerful as it was with U.S. support? No, probably not. That is why one can only hope NATO still has a future – even as we prepare for the worst. But if Europe acts with determination and unity it can avoid the political and military crisis it currently faces. It can rebuild the dominant, highly integrated military systems necessary to deter or decisively defeat any Russian aggression. The challenge, therefore, is not whether Europe can fight effectively without the United States – it can, and it might soon have to. The real question is whether Europe will invest today, while it still has the choice of how it wants to fight before circumstances dictate the way it has to.
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