21.02.2015, 12:32
@QF
Man muss halt eine möglichst anforderungsgerechte und wirtschaftliche Lösung finden.
Zitat:Das scheinen die Russen mit Armata und Kurganets jetzt als Konzept zu verfolgen.Oder die PzH 2000 und der Marder 2.
Zitat: ich bezweifel den Wert von schweren Plattformen in zukünftigen Konflikten / zudem wird man mittels Hardkillsystemen auch mittlere Plattformen in Zukunft hervorragend schützen können.Vorteil bei passiver Panzerung ist halt, dass man nicht auf das störungsfreie Zusammenwirken mehrer unterschiedlicher Komponenten angewiesen ist. Hardkillsysteme können gestört werden (Laser, Nebel), überwältigt, durch Beschuss beschädigt oder auch ausfallen.
Man muss halt eine möglichst anforderungsgerechte und wirtschaftliche Lösung finden.
Zitat:In einer Berufsarmee ! sollte das eigentlich nicht so sein.Ich meine hier nicht die Erstausbildung sondern ständige Weiterbildung, Requalifizierung und Inübhaltung.
Zitat:Gerade in unserer früheren Kernkompetenz, der Ausbildung, gerade darin was uns früher anderen Armeen überlegen machte ist die BW ziemlich herunter gekommen.Würde ich nicht unbedingt behaupten, aber die Möglichkeiten der Ausbilder sind extrem eingeschränkt (Zeit, Material, ...) und ohne viel Engagement, Kreativität, Improvisationstalent und etwas Rauben und Plündern kommt man leider nicht weit mit der Ausbildung.
Zitat:Das spricht meiner Meinung nach für das Konzept der US Streitkräfte, kleinere kompaktere Brigaden mit 2 Kampftruppen-Bataillonen pro Brigade zu nutzen -die eben mehr Kampfgruppen als Mini-Divisionen sein sollen.Nur hatten die das Problem, dass oftmals ein drittes Kampftruppenbataillon fehlte, sodass das Aufklärungsbataillon hierfür herhalten musste.
Zitat:Es macht meiner Ansicht nach beispielsweise viel Sinn, Panzerflugabwehr direkt in Panzerbataillone zu integrieren (sekundär als Begleitpanzer verwendbar).Ich sehe hier im Friedensbetrieb Probleme bei der Ausbildung (sprich eine Mehrbelastung für den Bataillonsstab) und im Einsatz eventuell Probleme bzgl. der Koordination der Flugabwehr. Da kenne ich mich aber nicht genügend aus.
Zitat:Auch eigene Pioniere sind hier sinnvoll (sekundär als weitere Infanterie ergänzend zu den PzGren verwendbar).Nur wird ein Panzergrenadierbataillon für den einen Auftrag vielleicht zwei Panzerpionierzüge mit Sperrfähigkeit benötigen und für einen anderen Auftrag vor allem Brückenlegepanzer. Wollte man jetzt jedem Kampftruppenbataillon dauerhaft umfangreiche Pionierunterstützung unterstellen, wäre das sehr ineffizient und würde das Bataillon nur unnötig aufblähen.