22.11.2020, 11:00
(21.11.2020, 23:39)Nelson schrieb: "Polizeiaufgaben" ala Piratenabwehr vor Somalia: Vergesst es. Ein Dutzend Gurkha- oder Shik- Söldner mit leichten Infanteriewaffen pro Handelsschiff nutzen mehr als zwei oder drei Fregatten pro Konvoi. Wenn wir selbst im Inland irgendwelchen dubiosen Motorradrockern die Einrichtung von Sicherheitsunternehmen erlauben und jeden Geldtransporter von privaten bewaffneten Wachen schützen lassen können, dann sollten wir rechtlich auch kein Problem damit haben, dass die paar noch in Deutschland geflaggten Handelsschiffe sich bewaffnete Wächter zulegen. Falls die Piraten dann wieder Erwarten doch mal von Fischerbooten auf was ernsteres umsteigen werden: Wozu habe ich die Möglichkeit, Containerschiffe mit schweren Waffen auszurüsten?
Gab es nicht mal eine russische Firma die zur Unterhaltung "Piratenjagd" angeboten hat? Man tarnte sich als harmloses Handelsschiff aber an Bord war schwer bewaffnete Kundschaft der Firma, die nur darauf gewartet haben dass die Piraten kommen, um gegen sie zu kämpfen. Wenn die Piraten zu stark waren dann war noch ein Kommando Söldner an Bord was angreift wenn es richtig brenzlig wird. Die Piratenaktivitäten sollen damals stark zurückgegangen sein.
Solange gefasste Piraten anstatt bestraft zu werden zum Dank Asyl beantragen können sollte sich die deutsche Marine auch lieber aus der Piratenjagd raushalten und dies Ländern überlassen in denen in der Richtung vernünftige Gesetze herrschen.
https://www.welt.de/politik/deutschland/...somalische