28.03.2025, 09:31
(28.03.2025, 00:52)Ottone schrieb: Das ist eine gute Frage und ich kenne nicht alle Antworten. Es gehört die geringe Produktionskapazität dazu, aber auch der Taurus als konventionelle Abschreckungswaffe die man nur in begrenzter Zahl zur Verfügung hat und sich womöglich bis zu einem Angriff auf bundesdeutsches Gebiet aufsparen will (Spekulation). Der Preis wird ebenfalls eine Rolle spielen.
Die Produktionskapazität von Taurus muss für einen potentiellen Konflikt mit Russland doch ohnehin massiv erhöht werden, dass sehe ich nicht als Hindernis an, sondern als Problem, was man jetzt angehen muss. Taurus ist nicht anders, als vergleichbare russische oder amerikanische Cruise Missiles und damit ein "Massengut".
Ein Taurus kostet rund 1,1 Mio. EUR, da kann man für den Preis eines FCSS (in Anlehnung an MSS Projektkosten) Hunderte beschaffen.
(28.03.2025, 00:52)Ottone schrieb: Von Wasseroberfläche bis Deck ist es in etwa 1+m, sieht man gut auf Fotos in denen Menschen dabei als Massstab dienen können.
Wozu schätzen? Hier ist die Zeichnung mit den Maßen

https://www.saab.com/products/docksta-cb90
(28.03.2025, 00:52)Ottone schrieb: ULAQ 15 ASuW mit CAKIR FK (350kg, 100+ km, damit eher wie NSM als denn Harpoon), bislang nur als rendering. Darüber hinaus findet man auch das Konzept ULAQ LR-AsuW mit 4x ATMACA für 220km.
Da wird es schiffbaulich schon realistischer, aber dank der kurzen Reichweite von "nur" ~ 100 km beim Surface Launch muss man schon echt nah ran die gegnerische Küste. Wenn es dafür ein sinnvolles Konzept gibt, schön, dann soll die Marine halt Massen von FCSS beschaffen und darauf hoffen, dass vor Kaliningrad die Kommunikationsverbindungen nicht durch russische EloGM gestört sind
