(Zweiter Weltkrieg) Die, die nicht (mehr) mitmachen wollten
#42
@ Hille

2 Fehler für mich in deiner Argumentation:

Zitat:Hitler hatte ja bis 1939 eigentlich viel Erfolg unblutig erreicht. Deutschland hatte wieder eine Armee, Österreich und das Sudetenland wurden unblutig eingegliedert. Das war viele Offizieren ja nicht unrecht.
Mhm. Sicher war vielen Offizieren damals die Lage gar nicht mal unrecht. Immerhin durften sie wieder aufrüsten und auch Großmacht und Weltmacht spielen. Eine Entsendung der legion Condor 1937 nach Spanien wäre in der Weimarer Zeit nicht möglich gewesen.
Nur der ertse Satz gefällt mir nicht, denn du hinterfragst für meinen Geschmack zu wenig, was dieser Erfolg war und worauf er basierte.
Zum Einen saßen Kommunisten, Demokraten und Sozialdemokraten in den ersten Konzentrationslagern, die jüdischen Mitbürger wurden verfolgt und diskriminiert in einer Weise, die einem "Rechtsstaat" Hohn sprechen würde.
Auch wirden sie enteignet, um zusammen mit fast schon unsinnigen Krediten den wirtschaftlichen Aufschwung zu bezahlen. Und da wurde eben, auch wenn Quintus Fabius das mal in nem anderen Thread bezweifelt hat, enorm viel in die Rüstung gesteckt ( für die Friedenszeit).
Eine große Seifenblase.
Ergo sehe ich nirgends nachhaltigen Erfolg , nur kurz und klein schlagen. Und gestorben sind damals auch schon genug.

Zitat:Aber die Wehrmacht als "Verbrecherische Organisation" pauschal zu Verurteilen halten ich für falsch. Die meisten Kämpften einfach für Ihr Land oder für den Soldaten der neben Ihnen im Graben lag. Die Nazis wurden ja vom Militär nicht gern gesehen. Auch war für mich nicht jeder der bei der Waffen-SS war sofort ein überzeugter Nazi und Verbrecher.
Die meisten Verbrechen wurden von SD-Einsatzgruppen hinter der Front begangen. Die Wehrmacht hat ja nur im unmittelbaren Frontbereich was zu sagen.

Jeder der Kriegsverbrechen begangen hat sollte natürlich dafür seine gerechte Strafe erhalten (Nicht nur die Verlierer auch bei den Siegern).
Es ist doch absolut irrelevant für wen ich kämpfe und mit welcher Begründung ich in den Kampf ziehe. Es ist wirklich irelevant. Es kommt darauf an, was schließlich getan wird und da handelte es sich nunmal um Verbrechen und völekrrechtswidrige Aktionen.
Die ausführeden Institution eines Unrechtsstaates sind nunmal trotzdem auch an dem Unrecht beteiligt und damit auch in Ansätzen kriminell.
Jeden Soldat der Wehrmacht damit nun zu strafen mit , das ist ein wenig übertrieben, aber von der Theorielogik würde auch das gehen.
Zitieren


Nachrichten in diesem Thema

Gehe zu: