Militärsatelliten
#31
Samun schrieb:Zu den SBIRS-Satelliten ist zu sagen, dass die Früherkennung sich in Tests als nur mäßig nützlich erwisen hat. Es hat eigentlich keine Auswirkungen auf die Bekämpfung.
Und für große Reichweiten gibt es doch schon seit ewigen Zeiten Frühwarnsysteme. Oder womit wurden denn die Operationszentralen davor gefüttert? Es kann sich eigentlich nur um die Ablösung eines älteren Systems durch ein neueres handeln.
Bevor die US-Air Force auf die Entwicklung von SBIRS setzte, gab es natürlich weitere Vorgängersysteme.
Das Bekannteste ist wohl das DSP (Defense Support Program) dieses wird im Verbund mit SBIRS eingesetzt.



Samun schrieb:Zu den SAR-Satelliten ist zu sagen, dass man hier richtig gut ausgebildetes Personal zur Auswertung benötigt. Radar-Bilder sind bei weitem nicht das gleiche, wie normale Bilder oder Infrarot. Niemand kann ohne gute Ausbildung irgendetwas auf einem Radar-Bild erkennen.

Natürlich benötigt man sehr gut geschultes Personal um Auswertungen durchzuführen, jedoch ist meiner Meinung nach, eine
manuelle Klassifizierung bzw. Auswertung bei der Menge an Daten die hierbei entstehen nicht sinnvoll. Heut zu Tage erfolgt zum größten
Teil die Klassifizierung bzw. Auswertung solcher Fernerkundungssysteme durch spezielle automatisierte Bildanalysesoftware.

In der Praxis finden meistens folgende Verfahren Anwendung:
  • 1. Pixelorientierte Klassifizierung
  • 2. Objektorientierte Klassifizierung
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#32
Zum 2. Punkt muss ich erfahrungsgemäß sagen, dass das meiste noch per Hand gemacht wird bei Radar-Bilder.
Bis vor kurzem gabs noch nichtmal halbwegs umfassende Beispiel-Kataloge als Anhalt für Auswerter. Von der halbautomatischen oder gar automatischen Auswertung ist man noch weit entfernt.

Man erkennt auf Radarbildern von einem Flugzeug nunmal keine Umrisse von einem Flugzeug. Und je nachdem von welcher Seite ein Objekt aufgenommen wurde, sieht es unter Umständen komplett anders aus.
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#33
Krawall im All?
Zitat:Pentagon space chief condemns 'irresponsible' launch of Russian inspector satellite

The Pentagon is speaking out against Russia's launch of a spy satellite believed to be shadowing one of its American counterparts closely in the same orbit.

The Russian satellite, known as Kosmos 2558, launched on Aug. 1 and appears to have been placed in nearly the same orbit as a classified American reconnaissance satellite that launched on Feb. 2. According to Netherlands-based satellite tracker Marco Langbroek, as of Aug. 2 Kosmos 2558 is mirroring the American satellite's orbit with a difference of just 0.04 degrees(opens in new tab) and a separation of 37 miles (60 kilometers).

"That's really irresponsible behavior," said Gen. James H. Dickinson, Commander of U.S. Space Command (SPACECOM) in a report(opens in new tab) released by NBC Nightly News with Lester Holt. [...] Kosmos 2558 is rumored to be a so-called "inspector satellite" capable of maneuvering close to other spacecraft, relatively speaking. Other Russian satellites have been observed in the past displaying the same behaviors. [...]

This isn't the first time that the United States has condemned Russia's irresponsible activities in orbit. In 2021, Russia fired a missile to destroy one of its own defunct satellites, leaving behind thousands of pieces of trackable orbital debris, some of which prompted the International Space Station to maneuver out of harm's way.
https://www.space.com/russia-inspector-s...e-behavior

Schneemann
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