Silvester-Krawalle 2023
#16
"Die Polizei Berlin hat eine bereinigte Statistik zu den Angriffen auf Einsatzkräfte in der Silvesternacht vorgelegt. Demnach waren die meisten Verdächtigen, die wegen Angriffen auf Polizei und Feuerwehr festgenommen wurden, doch nicht mehrheitlich deutsche Staatsbürger.

Zunächst hatte es in einer ersten Erfassung des Landeskriminalamtes geheißen, zwei Drittel dieser 38 Personen seien Deutsche und die meisten unter 21 Jahren alt gewesen wären. Der Tagesspiegel hatte darüber berichtet. Auch bei der Gesamtzahl gab es leichte Korrekturen.

Nach der polizeiintern überarbeiteten Statistik haben 37 Festgenommene die Polizei angegriffen, es sind 36 Männer und eine Frau. Zwölf der 37 Verdächtigen haben die deutsche, davon neun eine doppelte Staatsbürgerschaft. Die anderen 25 Verdächtigen sind keine Deutschen. Das sagte ein Sprecher der Polizei am Dienstag dem Tagesspiegel."

Das alte Spiel, erst beschönigte Zahlen, dann nach einer Weile folgen die echten. Nach 17 Tagen haben sie geschafft, bei 37 Festgenommenen mal die Staatsbürgerschaft abzufragen. Eine Frage bewegt mich aber beim Lesen: Sind Doppelstaatler eigentlich Deutsche oder müßte man die in der Rubrik andere Staatsbürgerschaft führen ?

Also haben nur drei die alleinige deutsche Staatsbürgerschaft. Über einen evtl. Migrationshintergrund dieser drei äußern sie sich vorsorglich nicht.

Auf einmal stimmt auch das Alter nicht. Die Mehrzahl ist nicht unter 21. Sieben sogar über 36. Was man alles so nach 2 1/2 Wochen feststellt !

Das politische Ziel in der Diskurshoheit wurde mit den falschen Zahlen erreicht:

"In der politischen Debatte sahen sich dadurch zunächst jene bestätigt, die die Frage nach einem Migrationshintergrund für unangemessen hielten. Von dieser Seite war der Berliner CDU-Fraktion auch Rassismus vorgeworfen worden, weil sie die Vornamen der deutschen Verdächtigten erfragt hatte."

https://www.tagesspiegel.de/berlin/berli...98225.html
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#17
Wie hoch ist die Chance dass die 3 keinen Migrationshintergrund haben?
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#18
Zitat:Das alte Spiel, erst beschönigte Zahlen, dann nach einer Weile folgen die echten. Nach 17 Tagen haben sie geschafft, bei 37 Festgenommenen mal die Staatsbürgerschaft abzufragen. Eine Frage bewegt mich aber beim Lesen: Sind Doppelstaatler eigentlich Deutsche oder müßte man die in der Rubrik andere Staatsbürgerschaft führen ?

Also haben nur drei die alleinige deutsche Staatsbürgerschaft. Über einen evtl. Migrationshintergrund dieser drei äußern sie sich vorsorglich nicht.

Auf einmal stimmt auch das Alter nicht. Die Mehrzahl ist nicht unter 21. Sieben sogar über 36. Was man alles so nach 2 1/2 Wochen feststellt !

Das politische Ziel in der Diskurshoheit wurde mit den falschen Zahlen erreicht:

"In der politischen Debatte sahen sich dadurch zunächst jene bestätigt, die die Frage nach einem Migrationshintergrund für unangemessen hielten. Von dieser Seite war der Berliner CDU-Fraktion auch Rassismus vorgeworfen worden, weil sie die Vornamen der deutschen Verdächtigten erfragt hatte."

https://www.tagesspiegel.de/berlin/berli...98225.html
Irgendwie bin ich mir nicht so ganz sicher, worauf du nun rausmöchtest. Weil wie man es dreht oder wendet, so bist du ja nicht zufrieden. Als die ersten Zahlen, die erkennbar gewisse Unzulänglichkeiten hatten, veröffentlicht wurden, war erkennbar, dass dies so nicht ganz stimmen konnte. Das kritisierst du auch - berechtigt. Jetzt werden die neuen Zahlen veröffentlicht, die m. M. n. ein deutlich differenzierteres und zugleich präziseres Bild zeichnen und die Reaktion geht wieder in die Richtung der Unzufriedenheit?

In den (a)sozialen Netzwerken kann man dies innerhalb mancher Blasen auch beobachten: Zuerst Ablehnung - quasi nach dem Motto: "Wir werden angelogen über die wahren Täter!". Und diese Kritik ist durchaus nicht ganz von der Hand zu weisen, vieles war schließlich oberflächlich und unzureichend. Aber: Nun allerdings, wenn die angepassten Zahlen veröffentlicht werden, ist man auch wiederum unzufrieden (Reaktion: "Wir wussten ja, dass wir angelogen werden!"). D. h. anstelle, dass man die Meldungen nun als Hinweis einer eigenen Revision der bisherigen Berichterstattung der Presse im eher positiven Sinne annimmt, werden auch die Korrekturen dequalifiziert durch eine doppelte Verneinung.

Ich fände es irritierend, wenn das die Folgen einer Korrektur einer manchmal durchaus verzerrten oder ggf. unzureichenden Berichterstattung wären. Weil die logische Schlussfolgerung müsste ja dann sein, dass es im Grunde völlig egal ist bzgl. der Reaktionen, welche Zahlen ich veröffentliche...

Schneemann
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#19
Wie ich es schon erwähnte sind die Festgenommenen weder repräsentativ, noch sollte man sich zu sehr auf diese konzentrieren. Die Aufgliederung der Festgenommenen sagt auch wenig aus darüber wer hier das Problem ist.

Wenn man sich die entsprechenden Bilder und Filme einfach selbst ansieht, und dann abzählt wer da höchstwahrscheinlich (Aussehen, Sprache, Allah Akbar Rufe etc) welcher Gruppe angehört, so sind die Krawallmacher fast alle junge Männer mit Migrationshintergrund. Ob sie nun Ausländer sind, oder Doppelstaatler (welch absurder Begriff an sich) oder nur die deutsche Staatsangehörigkeit haben, ist eigentlich völlig irrelevant.

Es handelt sich um junge Männer mit Migrationshintergrund. So einfach ist das. Dafür braucht es keine offiziellen Zahlen, keine Statistiken, es ist offensichtlich für jederman mit eigenen Augen erkennbar und eigentlich weiß es jeder.

Über ganz Berlin gesehen haben Jugendliche mit Migrationshintergrund einen Anteil von 40 bis 50 % an der Bevölkerung. In den entsprechenden Stadtteilen ist der Anteil daher zwingend sehr viel höher. Der Bildungsstand ist katastrophal schlecht, siehe hier auf Seite 27, und dass sind die offiziellen Zahlen, die Realität ist nochmal wesentlich schlimmer:

https://download.statistik-berlin-brande...001-01.pdf

Es wird weit überproportional HartzIV bezogen, siehe Seite 30. Die Wohn- und Lebensverhältnisse sind deutlich schlechter als bei ethnischen Deutschen.

Die genannte Problematik wird noch darüber hinaus bei jeder neuen Generation die hier geboren wurde nicht besser, sondern bleibt gleich schlecht oder verschlechtert sich sogar noch. Dabei fallen die Türken besonders negativ auf,

Zitat:Der Nutzung dieses Potenzials stehen insbesondere in der hier untersuchten Bevölkerungsgruppe mit türkischer Herkunft (noch) fehlende Qualifikationen entgegen. Die Unterschiede in den Bildungsabschlüssen und in der Beteiligung am Erwerbsleben sind deutlich und stellen das Bildungssystem vor hohe Herausforderungen.

dass liegt aber auch daran, dass sie schon länger hier sind, es wird mit den hier nun neu dazu gekommenen Gruppen aus Syrien, Afghanistan usw. nicht anders werden, sondern sogar schlechter werden.

Zitat:

Zitat:Für Berlin ergibt sich, dass in diversen sozioökonomischen Dimensionen erhebliche Differenzen
zwischen der Bevölkerung mit und ohne Migrationshintergrund bestehen und zumindest in diesen Lebensbereichen von einer Angleichung der Verhältnisse und einer gleichen gesellschaftlichen Teilha-
be nicht die Rede sein kann. Gleichzeitig wird deutlich, dass es innerhalb der Bevölkerung mit Migrationshintergrund nach Herkunftsgebieten Unterschiede in der Integrationsbedürftigkeit gibt.

Was sind nun die zwingenden Schlußfolgerungen daraus:

1. Es wird nicht mehr gelingen diese Menschen von der Bildung und Berufsausbildung so zu qualifzieren, dass sich die selbst in den offiziellen Zahlen ganz offenkundig abzeichnende Entwicklung auch nur aufhalten, geschweige denn umkehren würde.

2. Diese Menschen sind "überflüssig". Sie werden nie einen wirtschaftlich gesehen positiven Beitrag zu dieser Gesellschaft leisten, sondern sie belasten diese Gesellschaft volkswirtschaftlich.

3. Dass ist diesen Menschen selbst klarer als der deutschen Mehrheitsgesellschaft. Frag in dieser Gruppe wenn du willst, viel zu oft hörst du als Antwort: ich habe keine Zukunft.

4. Es werden sich daraus zwingend Verhältnisse wie in Frankreich entwickeln, aber die Franzosen sind dabei sogar wesentlich tatkräftiger und versuchen zumindest wesentlich mehr etwas dagegen zu tun als wir. Entsprechend wird die Lage bei uns noch schlechter werden als in Frankreich.

5. Der soziale Friede (der aktuelle Zustand also) wird mit immensen Summen Geldes erkauft. Sobald dies nicht mehr finanziert werden kann, ist der soziale Friede dahin und entsprechende Zustände von Alltagsgewalt, Massenkriminalität und vollständigen Verfall des Rechtsstaats werden einkehren.

6.Die aktuellen Silvesterkrawalle und sonstigen Krawalle (Stuttgart, Augsburg etc etc) - welche - (und dass muss ich hier auch nochmal ausdrücklich betonen ! ) - schon seit Jahren so stattfinden und nicht nur in Berlin, sondern in ganz vielen Städten Deutschlands - sind darüber hinaus auch ein soziales Ventil um den Druck in diesen Gruppen abzulassen. Sie sind damit zur Zeit noch ein stabilisierendes Element, man erträgt also die Zustände, gerade weil man hin und wieder zu bestimmten Ereignissen "die Sau rauslassen kann."

7. Die Polizei wie vor allem auch die Justiz in dieser Bundesrepublik sind in jedem Aspekt unfähig mit dieser Problemstellung umzugehen und diese ernsthaft zu bearbeiten.

Was müsste getan werden?

Hier lebende Ausländer welche keine deutsche Staatsangehörigkeit haben könnten durch Entzug des Aufenthaltsrechts aus Deutschland entfernt werden. Es wäre daher möglich innerhalb der bereits bestehenden Gesetze erhebliche Mengen von Ausländern aus bestimmten Gruppen / Herkunftsländern / Kulturen aus Deutschland zu entfernen. Darüber hinaus muss die doppelte Staatsbürgerschaft verboten werden, jeder muss sich entscheiden. Asylbewerber bzw. anerkannte Asylanten müssen bei Offizialdelikten auf der Stelle ihr Asylrecht verlieren, können sie nicht abgeschoben werden, sind sie umgehend unabhängig vom Strafmaß in Abschiebehaft zu nehmen. Darüber hinaus müssten die entsprechenden Besiedelungsverhältnisse durch Umverteilung verändert werden. Es kann nicht sein, dass ausländische Sozialleistungsempfänger und Asylbewerber sich aussuchen können wo sie wohnen und sich entsprechend in Großstädten zusammen ballen. Die Ghettoisierung bzw. Banlieusierung muss durch entsprechende Verlegung von Ausländern entschärft werden, in dem der weitere Bezug von Sozialleistungen davon abhängig gemacht wird, dass sich diese entsprechend aus ihren großstädtischen Ghettos entfernen und irgendwo auf dem Land mitten zwischen der dortigen Bevölkerung niederlassen. Dies alles hätte umgehend einen erheblichen disziplinierenden Effekt.

An dieser Stelle kommt dann das übliche Rechtsextrem, Nazi usw Geschwurbel, aber diese Forderung hat eben rein gar nichts mit Rechts- oder Links zu tun, sondern sie ergibt sich einfach zwingend aus den Fakten und den praktischen Notwendigkeiten. Auch jede Regierung der Mitte oder jede Linke Regierung müsste eigentlich zwingend so handeln, wenn sie diese Gesellschaft längerfristig funktionsfähig halten will. Auch das Genöle dass ja auch Deutsche Sozialhilfeempfänger und Kriminelle sind hilft hier nicht weiter, denn gegen diese kann man halt leider nicht so einfach vorgehen.

Wenn man dann noch zusätzlich entsprechende Chancen schaffen würde, sowohl von der Bildung wie auch vom Berufsleben her, was durch die Einsparungen im Sozialstaat welche durch die erstgenannten Maßnahmen entstehen sogar finanzierbar wäre, dann würden die hier lebenden Ausländer bzw. Deutschen mit Migrationshintergrund meiner Überzeugung nach als Gruppe nach einiger Zeit in keinster Weise mehr sich von ethnischen Deutschen unterscheiden, was Kriminalität und Randale angeht und schlussendlich könnte eine funktionsfähige multiethnische Gesellschaft dabei heraus kommen.

Stattdessen fährt man aus einer Mischung von Hybris, Ignoranz und Dummheit diesen Staat wie auch die ganze Gesellschaft gegen die Wand.
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#20
(18.01.2023, 08:02)Schneemann schrieb: Irgendwie bin ich mir nicht so ganz sicher, worauf du nun rausmöchtest. Weil wie man es dreht oder wendet, so bist du ja nicht zufrieden. Als die ersten Zahlen, die erkennbar gewisse Unzulänglichkeiten hatten, veröffentlicht wurden, war erkennbar, dass dies so nicht ganz stimmen konnte. Das kritisierst du auch - berechtigt. Jetzt werden die neuen Zahlen veröffentlicht, die m. M. n. ein deutlich differenzierteres und zugleich präziseres Bild zeichnen und die Reaktion geht wieder in die Richtung der Unzufriedenheit?

Wie soll ich damit zufrieden sein ? Nachdem die ersten Zahlen veröffentlicht wurden, wollte die CDU in Berlin das nicht glauben und verlangte die Vornamen der Verdächtigen zu erfahren. Dafür wurden sie von den Medien vorgeführt und als Rassisten beschimpft und haben diese Schlacht medial verloren.

Und nun nach über zwei Wochen werden die richtigen Zahlen veröffentlicht und die CDU bestätigt. Aber den Schaden, den sie davon getragen haben, können sie nun nicht mehr gutmachen. Obwohl sie inhaltlich richtig lagen, haben sie mit Unterstützung der Medien eine Niederlage eingefahren. Ich halte zwar von unserer Polizei (nicht mehr) allzuviel, aber bei vier Handvoll Verdächtigen die Staatsbürgerschaft abzufragen, traue ich ihnen schon zu.

Hier hat ganz klar die Politik in Form des Senats Foul gespielt.

Und ja, das kann mich nicht befriedigen. Und es sollte auch allen anderen nicht egal sein, immerhin geht es auch hier um unsere Demokratie !

Wo bleiben die personellen Konsequenzen? Wo bleiben die investigativen Medien, die aufklären, wer hier Einfluß genommen hat ?

Und wie das bei vielen Bürgern ankommt, sieht man auch an Deiner Reaktion. Was ist eigentlich passiert, die ersten Zahlen waren ungenau und jetzt wurden bessere Zahlen nachgeschoben. Na und ? Die Absicht dahinter wird vertuscht und heruntergespielt, da die Medien dies nicht thematisieren. Insofern würde das auch gut in den Strang Medienkritk passen.

Aber wir sind in Berlin kurz vor Neuwahlen und damit hat das eine ganz andere Brisanz. Und die Regierung hat Dank des willfährigen Behördenapparats eine Schlappe verhindert und stattdessen der Opposition eine Ohrfeige gegeben.
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#21
(18.01.2023, 09:29)Quintus Fabius schrieb: Über ganz Berlin gesehen haben Jugendliche mit Migrationshintergrund einen Anteil von 40 bis 50 % an der Bevölkerung. In den entsprechenden Stadtteilen ist der Anteil daher zwingend sehr viel höher. Der Bildungsstand ist katastrophal schlecht... Es wird weit überproportional HartzIV bezogen, siehe Seite 30. Die Wohn- und Lebensverhältnisse sind deutlich schlechter als bei ethnischen Deutschen.

Ja. Genau. Eigentlich ist es doch ganz einfach:
- Es gibt viele junge Männer mit, sagen wir mal: problematischem Sozialverhalten.
- Diese leben zu großen Teilen unter widrigen Umständen mit schlechten Bildungsvoraussetzungen.
- Perspektivlosigkeit führt zu Verbrechen, Gewalt u. a. auffälligem Verhalten.
- Sie bilden Parallelgesellschaften, statt sich zu integrieren.
- usw. usf.

All das hat jetzt erstmal nichts zwingend mit der Herkunft im Sinne einer Nationalität, Ethnie, Religion o.ä. zu tun. Das können zwar oft verstärkende Faktoren sein, eine direkte Kausalität von der Migration zum problematisch Sozialverhalten existiert jedoch nicht. Aber: Alle möglichen Ursachen dieser problematischen Entwicklungswege junger Menschen decken sich einfach zu großen Teilen mit den schlechten Voraussetzungen, denen ein Zuwanderer in dieses Land ausgesetzt ist. Sie kommen zu großen Teilen aus prekären Verhältnissen und haben aufgrund von Sprachbarrieren, Erfahrungswerten, kulturellen Anpassungsschwierigkeiten etc. es selbstverständlich schwieriger, sich in die neue Gesellschaft zu integrieren. Das ist vollkommen normal.

Aber selbst wenn 99% dieser "problematischen" Gruppe einen Migrationshintergrund haben, dann ist die Herkunft trotzdem nicht das Problem. Das Problem ist die prekäre Lebenslage, der fehlende Bildungsstand, die mangelnde Integration usw. Aber nicht die Herkunft. Die hat nur begünstigt, dass die Person unter diesen Umständen lebt.

Worauf will ich hinaus?... Es ist absolut nicht zielführend, Debatten darüber zu führen, welche ethnisch-nationale Herkunft ein Straftäter hat. Es bringt nichts. Was hat man davon? Es ist ein Assi ausm Ghetto, ganz egal, ob der jetzt Ali, Kevin oder sonstwie heißt. Es ist irrelevant. Er kommt aus einem schwierigen Umfeld und begeht Straftaten. Das führt zu zwei Notwendigkeiten: Strafe und Prävention. Und erst an dem Punkt kann dann die Herkunft einen Unterschied machen. Bei der Strafe können Aufenthaltsprivilegien entzogen werden und bei der Prävention kann die Herkunft den Lösungsansatz mit beeinflussen, wenn nicht sogar bestimmen.

Zitat:Was müsste getan werden?

Hier lebende Ausländer welche keine deutsche Staatsangehörigkeit haben könnten durch Entzug des Aufenthaltsrechts aus Deutschland entfernt werden. Es wäre daher möglich innerhalb der bereits bestehenden Gesetze erhebliche Mengen von Ausländern aus bestimmten Gruppen / Herkunftsländern / Kulturen aus Deutschland zu entfernen. ... Asylbewerber bzw. anerkannte Asylanten müssen bei Offizialdelikten auf der Stelle ihr Asylrecht verlieren, können sie nicht abgeschoben werden, sind sie umgehend unabhängig vom Strafmaß in Abschiebehaft zu nehmen. Darüber hinaus müssten die entsprechenden Besiedelungsverhältnisse durch Umverteilung verändert werden. Es kann nicht sein, dass ausländische Sozialleistungsempfänger und Asylbewerber sich aussuchen können wo sie wohnen und sich entsprechend in Großstädten zusammen ballen. Die Ghettoisierung bzw. Banlieusierung muss durch entsprechende Verlegung von Ausländern entschärft werden,...

An dieser Stelle kommt dann das übliche Rechtsextrem, Nazi usw Geschwurbel, aber diese Forderung hat eben rein gar nichts mit Rechts- oder Links zu tun, sondern sie ergibt sich einfach zwingend aus den Fakten und den praktischen Notwendigkeiten....

Ich bin bekennender Linksliberaler und trotzdem unterstütze ich diese Aussagen. Das ist nicht rechts und schon gar nicht extrem, das ist Ordnungspolitik. Und die ist zwingend erforderlich, wenn das funktionieren soll:
Zitat:Wenn man dann noch zusätzlich entsprechende Chancen schaffen würde, sowohl von der Bildung wie auch vom Berufsleben her, was durch die Einsparungen im Sozialstaat welche durch die erstgenannten Maßnahmen entstehen sogar finanzierbar wäre, dann würden die hier lebenden Ausländer bzw. Deutschen mit Migrationshintergrund meiner Überzeugung nach als Gruppe nach einiger Zeit in keinster Weise mehr sich von ethnischen Deutschen unterscheiden, was Kriminalität und Randale angeht und schlussendlich könnte eine funktionsfähige multiethnische Gesellschaft dabei heraus kommen.
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#22
Zitat:All das hat jetzt erstmal nichts zwingend mit der Herkunft im Sinne einer Nationalität, Ethnie, Religion o.ä. zu tun. Das können zwar oft verstärkende Faktoren sein, eine direkte Kausalität von der Migration zum problematisch Sozialverhalten existiert jedoch nicht.

Zitat:Aber selbst wenn 99% dieser "problematischen" Gruppe einen Migrationshintergrund haben, dann ist die Herkunft trotzdem nicht das Problem.

Um das noch mal zu betonen, weil das gerade in diesem Bereich sehr leicht untergeht: ich behaupte nicht, dass die Herkunft hier das eigentliche Problem darstellt.

Aber meine These ist, dass ironischerweise gerade eben die Herkunft dieser Gruppen eine Lösung sein könnte, und zwar dahingehend, dass wir diese Personen aus Deutschland entfernen, und zwar schlicht und einfach weil wir es im Gegensatz zu deutschen Staatsangehörigen können. Gerade weil es Ausländer sind, wäre hier eine Lösung viel leichter möglich als dies bei Deutschen möglich ist.

Die traurige Wahrheit ist, dass wir Menschen hierher gelassen haben, die hier keine Zukunft haben, und die in großen Anteilen einfach in den Sozialsystemen hängen bleiben und natürlich kann man nun sagen, dass man hier einfach mehr für die Integration tun müsste, mehr für die Bildung usw usf, aber dass wird so nicht funktionieren. Diese Menschen sind - ich wiederhole mich da mal - "überflüssig" in dem Sinne, dass sie hier keinen Platz haben und keinen Platz finden werden. Damit werden sie zu einem Problem dahingehend, dass sie die Funktionalität der Gesellschaft wie des Staates überfordern bzw. stören.

Es ist zwar schön und gut von einem moralisch-ethischen Standpunkt aus zu diskutieren, zweifelsohne ist das was ich schreibe rein moralisch-ethisch falsch. Aber das ändert eben rein gar nichts an den praktischen realen Notwendigkeiten. Wir werden weder den Sozialstaat noch den sozialen Frieden noch unsere Gesellschaft aufrecht erhalten können, wenn wir in Bezug auf hier lebenden problematische Ausländer so weitermachen wie bisher.
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#23
(18.01.2023, 23:18)Broensen schrieb: All das hat jetzt erstmal nichts zwingend mit der Herkunft im Sinne einer Nationalität, Ethnie, Religion o.ä. zu tun. Das können zwar oft verstärkende Faktoren sein, eine direkte Kausalität von der Migration zum problematisch Sozialverhalten existiert jedoch nicht. Aber: Alle möglichen Ursachen dieser problematischen Entwicklungswege junger Menschen decken sich einfach zu großen Teilen mit den schlechten Voraussetzungen, denen ein Zuwanderer in dieses Land ausgesetzt ist. Sie kommen zu großen Teilen aus prekären Verhältnissen und haben aufgrund von Sprachbarrieren, Erfahrungswerten, kulturellen Anpassungsschwierigkeiten etc. es selbstverständlich schwieriger, sich in die neue Gesellschaft zu integrieren. Das ist vollkommen normal.

Aber selbst wenn 99% dieser "problematischen" Gruppe einen Migrationshintergrund haben, dann ist die Herkunft trotzdem nicht das Problem. Das Problem ist die prekäre Lebenslage, der fehlende Bildungsstand, die mangelnde Integration usw. Aber nicht die Herkunft. Die hat nur begünstigt, dass die Person unter diesen Umständen lebt.

Worauf will ich hinaus?... Es ist absolut nicht zielführend, Debatten darüber zu führen, welche ethnisch-nationale Herkunft ein Straftäter hat. Es bringt nichts. Was hat man davon? Es ist ein Assi ausm Ghetto, ganz egal, ob der jetzt Ali, Kevin oder sonstwie heißt. Es ist irrelevant. Er kommt aus einem schwierigen Umfeld und begeht Straftaten. Das führt zu zwei Notwendigkeiten: Strafe und Prävention. Und erst an dem Punkt kann dann die Herkunft einen Unterschied machen. Bei der Strafe können Aufenthaltsprivilegien entzogen werden und bei der Prävention kann die Herkunft den Lösungsansatz mit beeinflussen, wenn nicht sogar bestimmen.


Ich bin bekennender Linksliberaler und trotzdem unterstütze ich diese Aussagen. Das ist nicht rechts und schon gar nicht extrem, das ist Ordnungspolitik. Und die ist zwingend erforderlich, wenn das funktionieren soll:

Das finde ich zum Teil richtig aber da gibt es einiges was dabei nicht betrachtet wird. Es gibt Ethnien die zumindest gefühlt deutlich weniger Probleme machen. Z.B. Süd-Ost-Asiaten, bei denen die ich kenne und den Freundinnen meiner Frau ist es selbstverständlich, dass man sich um die Kinder kümmert und dass diese eine ordentliche Schulbildung und Ausbildung bekommen. Diese Leute verstehen auch, dass man für Wohlstand arbeiten muss, noch mehr wie es viele Deutsche tun.

Der von QuintusFabius verlinkte Berliner Zensus von 2008 spricht da auch eine deutliche Sprache. Ich hätte nicht erwartet, dass die Türken bei uns so weit unten stehen in der Bildung. Das Machogehabe der Männer von diesem Kulturkreis ist definitiv nicht hilfreich. Wenn ich mich über andere Leute bei den täglichen Begegnungen ärgere sind das zum grossen Teil türkische Männer. Das heisst jetzt nicht, dass ich keinen Döner esse oder das alle von denen kein Benehmen haben aber zumindest für mich sind das sehr viele, viel mehr wie deren Anteil an der lokalen Bevölkerung ist. Es sind aber nicht alle.

Für mich bedeutet das, dass es sehr wohl massive Unterschieden zwischen den Ethnien gibt.
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#24
(18.01.2023, 23:53)Quintus Fabius schrieb: Um das noch mal zu betonen, weil das gerade in diesem Bereich sehr leicht untergeht: ich behaupte nicht, dass die Herkunft hier das eigentliche Problem darstellt.
Das weiß ich und habe dein Zitat auch nur als Aufhänger für das Thema benutzt. Deine Position kritisiere ich gar nicht, denn die ist meiner gar nicht so unähnlich, wenn ich mich nicht irre. Beispielsweise kritisierst du eigentlich nie die Zuwanderer/Ausländer, sondern primär den Umgang unseres Systems mit diesen Personen.

Zitat:Aber meine These ist, dass ironischerweise gerade eben die Herkunft dieser Gruppen eine Lösung sein könnte, und zwar dahingehend, dass wir diese Personen aus Deutschland entfernen, und zwar schlicht und einfach weil wir es im Gegensatz zu deutschen Staatsangehörigen können. Gerade weil es Ausländer sind, wäre hier eine Lösung viel leichter möglich als dies bei Deutschen möglich ist.
Ja, das stimmt. Und je konsequenter dieses Mittel angewandt wird, desto nachhaltiger kann Integration funktionieren, da bin ich ganz bei dir.

Zitat:Es ist zwar schön und gut von einem moralisch-ethischen Standpunkt aus zu diskutieren, zweifelsohne ist das was ich schreibe rein moralisch-ethisch falsch.
Naja, die Formulierungen sind manchmal grenzwertig, aber die eigentlichen Aussagen dahinter liegen mMn noch innerhalb des gesamtgesellschaftlichen Konsens. So gerade noch.... Meistens.... Tongue

(19.01.2023, 01:01)Kos schrieb: Es gibt Ethnien die zumindest gefühlt deutlich weniger Probleme machen. ... Für mich bedeutet das, dass es sehr wohl massive Unterschieden zwischen den Ethnien gibt.
Absolut gibt es die, ganz logisch. Es fällt natürlich den Angehörigen einiger Kulturkreise deutlich leichter, sich in in einer bestimmten anderen Kultur zu integrieren. Das kann an kulturellen Parallelen liegen, aber auch einfach an bestimmten Aspekten der Herkunftskultur.

Aber das ist wieder nur die Vorstufe des Problems. Die Integration fällt leichter, ergo ist die Gefahr geringer, Teil der kritischen Gruppe zu werden.
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#25
(18.01.2023, 23:53)Quintus Fabius schrieb: Es ist zwar schön und gut von einem moralisch-ethischen Standpunkt aus zu diskutieren, zweifelsohne ist das was ich schreibe rein moralisch-ethisch falsch. Aber das ändert eben rein gar nichts an den praktischen realen Notwendigkeiten. Wir werden weder den Sozialstaat noch den sozialen Frieden noch unsere Gesellschaft aufrecht erhalten können, wenn wir in Bezug auf hier lebenden problematische Ausländer so weitermachen wie bisher.

Absolut richtig, es geht hier nicht um Moral oder Ethik. Wenn wir eine Gesellschaft bleiben wollen, in welcher Wohlstand herrscht, dann müssen wir das Ausländerproblem lösen. Um es ganz einfach zu sagen, offene Grenzen sowie ungehinderter Zuzug und ein großzügiger Sozialstaat sowie Wohlstand schließen sich aus. Wenn wir wir nicht die Masseneinwanderung Ungebildeter beenden und großzügig nicht integrierbare und Sozialhilfeempfänger zurückführen, ist unser Wohlstand nicht mehr zu retten. Und dies droht nicht langfristig, sondern mittel- bis kurzfristig. Und vor dieser simplen ökonomischen Wahrheit die Augen zu verschließen, rettet einen nicht vor den Konsequenzen.

Und daneben müssen wir die Bildung unserer Jugend deutlich verbessern und Leistung fördern und fordern.
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#26
Und nur um das nochmal zu verfeinern und absolut klar zu stellen: wir haben kein Ausländerproblem, wir haben ein Problem mit ganz bestimmten Ausländern. Ein kleiner aber wesentlicher Unterschied.

Und dieses Problem zu lösen käme zuvorderst und vor allem anderen auch den vielen hochanständigen, hart arbeitenden und sich integrierenden Ausländern zugute! Denn diese sind vor allem anderen die Leidtragenden dieses Problems, vor allem wenn man es richtig langfristig betrachtet und zwar völlig gleich in welche Richtung es dann gehen würde.
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#27
Ja, da hast Du absolut recht. Wobei es aber auch ein Problem ist/wird, wenn ein Volk im eigenen Land zur Minderheit wird, selbst wenn es sich ausschließlich um hochanständige, hart arbeitende und sich integrierende Ausländer handeln würde.
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#28
(24.01.2023, 17:35)Rudi schrieb: Ja, da hast Du absolut recht. Wobei es aber auch ein Problem ist/wird, wenn ein Volk im eigenen Land zur Minderheit wird, selbst wenn es sich ausschließlich um hochanständige, hart arbeitende und sich integrierende Ausländer handeln würde.

Das ist die Hoffnung derer denen es primär nur um den Erhalt der Wirtschaftskraft / Rentenkasse geht. Allerdings wird es realistisch betrachtet niemals so kommen, denn der Wirtschaftsstandort Deutschland wird schon weit vorher total uninteressant für derartige Einwanderung werden. Allerdings werden andere Staaten dann von der massenhaften Auswanderung deutscher Facharbeiter profitieren. Ich denke da zum Beispiel an Dänemark. Dort wird man in Zukunft einen Großteil der außereuropäischen Einwanderung rückgängig machen und dann Kapazitäten für weitere Einwanderer aus West- und Mitteleuropa haben.
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